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Sonntag, 28. April 2013

Restaurant Port Petit, Cala D´Or, Mallorca

Ich habe eine Woche Urlaub  gemacht und zwar auf Mallorca. Mallorca deshalb, weil auf Madeira leider immer noch die Gefahr besteht, sich Dengue-Fieber einzufangen.

In dem wunderschönen Ort Cala D´Or, fernab von Ballermann und Bettenburgen, direkt an einer kleinen Bucht, liegt das Hotel Cala D´Or. Dieses ist sehr empfehlenswert, weil es etwas abseits der Restaurants und Geschäften liegt und damit einfach himmlisch ruhig ist.

Das Restaurant Port Petit liegt wunderschön über der kleinen Marina in Cala D´Or, ca 5 Laufminuten vom Hotel entfernt.









Das Bistrot Menue ist großartig, um einen Eindruck der Küche zu bekommen. Man kann aus jeweils drei Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählen. 


















Als erstens kam Brot mit Oliven, Oliventapenade und Aioli als Amuse Gueule. Und hier kommt die einzige Kritik am Port Petit (und erstaunlicherweise an ALLEN Restaurants in Cala D´Or): Warum gibt es kein richtiges Brot sondern nur Aufbackbrötchen??? Es passt überhaupt nicht! 
Da kann deutlich nachgebessert werden!


Die Entscheidung war nicht leicht aber sie ist gefallen.
Eine Gazpacho mit Basilikum Sorbet, wobei das für mich kein Sorbet war sondern ein sehr cremiges Eis.
Aber ich sags Euch, es war sehr lecker, fein abgeschmeckt und schön angerichtet.





Das Hauptgericht war eine Lamm-Tajine mit Couscous. Ein Feuerwerk an Aromen mit Nüssen und Obst.










Nicht, dass ich noch Hunger gehabt hätte aber .... der Ziegenkäse Crumble mit Thymian und Honig und Salat war wunderbar zum Abschluss. 

Der Service ist sehr herzlich und aufmerksam. Das Port Petit schaue ich mir das nächste Mal, wenn ich wieder da bin, sicher noch einmal an und vielleicht haben sie dann auch richtiges Brot.




Restaurat Port Petit, Avenida Cala Llonga, Cala D´Or, Mallorca

Sonntag, 14. April 2013

Restaurant Meeresfrüchte in Cuxhaven

Es  hat mich für ein Familienwochenende nach Cuxhaven verschlagen, leider war das Wetter eher ziemlich grau - das hätten wir uns Mitte April anders vorgestellt.
Nach einem sagenhaft schlechten Italiener am Vorabend - auf die Frage, warum denn statt Parma Schinken Schwarzwälder auf der ziemlich teuren Vorspeisenplatte war, die Antwort: Der war aus! zu bekommen, ist schon ziemlich stark!

Der Lichblick war dann der nächste Mittag: Das Restaurant Meeresfrüchte.
Das Meeresfrüchte ist ein Fisch- und Feinkosthandel mit angeschlossenem Restaurant.









Die Fischtheke ist beeindruckend! Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt. Der angeschlossene Onlinehandel bringt diesen wunderbaren Fisch in alle Gebiete Deutschlands. Das habe ich jetzt zwar noch nicht ausprobiert, bin mir aber sicher, dass die wissen, was sie tun.





Das Restaurant ist vom Feinschmecker als eins der besten Fischrestaurants Deutschlands empfohlen worden und sie sind Slowfood Unterstützer.


















Somit ist das Credo der offenen Küche auch verständlich.











Meine Wahl war auch genau die Richtige:
Thunfischfilet gebraten an Rote Bete und Feldsalat in Haselnussvinaigrette mariniert und Kartoffelchips.

Aber auch die anderen Gerichte waren allesamt perfekt.

Der Service war freundlich und unaufgeregt, also genauso, wie ich es mag.

Also, wenn es Euch auch mal nach Cuxhaven verschlägt, besucht das Meeresfrüchte, es ist ein wahrer Genuss!


Restaurant Meeresfrüchte, Niedersachsenstraße Halle X, Abt. 91-92, 27472 Cuxhaven

Samstag, 5. Mai 2012

Restaurant Olsen - das Neue von Ole Plogstedt

Ich war mal wieder auf Entdeckungstour und habe am Tag vorher bei Facebook erfahren, dass Ole Plogstedt ein Restaurant in Hamburg eröffnet hat, was sich noch in der PreOpening-Phase befindet. 
Grund genug, einen kurzen Besuch abzustatten.

Es hat sich in der Bellealliancestraße noch nicht rumgesprochen, dass das Olsen schon geöffnet hat. Aber ich bin mir sehr sicher, dass das nicht mehr sehr lange dauern kann... 

Die Inneneinrichtung ist gemütlich und lädt zum verweilen ein.

Die Karte ist im Moment sehr klein, was ich aber sehr sympathisch finde. Auffällig ist, dass vegetarische und Fleisch-  bzw Fischgerichte gleich vertreten sind. Und die vegetarischen Gerichte lesen sich wie amtliche Gerichte und nicht wie die Beilagen von Fleischgerichten. Gut so!


























Nach der Bestellung gab es selbstgebackenes Brot mit einem pikanten Paprika-Joghurt-Dip. Das Tomatenbrot war so richtig lecker.



Ich habe mich für die Gebackenen Reisplätzchen und Saitlinge mit Wasabischaum und Kräutersalat entschieden. Mir hat ein wenig Salz gefehlt, was ja Geschmackssache ist. Der Kräutersalat war der Hammer.


























Wenn man schon mal da ist, kann man sich auch ein Dessert gönnen. In diesem Fall Soyapannacotta auf Holunderbisquit und marinierten Himbeeren - wobei die Himbeeren keine Himbeeren waren. Dafür gabs Minze dazu, was großartig passte.


























Ein Espresso darf nicht fehlen.


























Mein Fazit: Der Service war sehr freundlich und unaufgeregt, das Essen mal was anderes und lecker, die Preise sind sensationell.

In kurzen Worten:

Viel Erfolg und viel Spaß im Olsen!!!

Und für die Gäste: Guten Appetit!

Ach ja, offizielle Eröffnung ist - wie ich gehört habe - am 18. Mai 2012. Geht doch mal hin!

Sonntag, 12. Februar 2012

Wine & Dine im Fillet of Soul


Das Fillet of Soul ist einer meiner Favoriten in Hamburg. Frische und freche Küche, ein schönes Ambiente in den Deichtorhallen unweit des Hamburger Hauptbahnhofs. Im Sommer stehen vor dem Restaurant Tische und Strandkörbe. Nach einem Besuch in den Deichtorhallen lohnt sich der Besuch immer. Daher wundert es auch nicht, dass ich den Newsletter abonniert habe. Und machmal, ja manchmal muss man schnell sein, den dann werden Plätze für Sonderevents verlost. So hatte ich vor knapp 1 1/2 Jahren schon mal das Glück bei einem der Moviedinners dabei sein zu dürfen.
So, und jetzt hat das Glück wieder zugeschlagen. Und zwar zum Wine & Dine am 10. Februar 2012. Eine Begleitung hab ich schnell gefunden. Meine Freundin Yvonne hat mich wieder begleitet. Danke Yvonne, es war ein toller Abend.

Weinpartner war das Weingut Bergdolt-Reif & Nett. Der Winzer Christian Nett und hat zusammen mit Patrick Gebhardt vom Fillet of Soul durch den Abend geführt und Speisen und Weine erklärt und das in sehr charmanter Weise.

Aber genug der Vorreden..... was gabs eigentlich?


Secco "Brunetto"
Grumbeerpannekuche mit Forellentatar, Kresse und weißem Kees
Also für uns Nordlicher, Kartoffelpuffer mit Forellentatar und Quark.




Sauvignon blanc
Ceviche von der Jacobsmuschel mit Blutorange, Staudensellerie, geröstetem weißem Sesam, Dill, Frühlingslauch & Frisée
Selbst Yvonne, die so gar nichts mit rohem Fisch anfangen kann, lies sich überzeugen, dass die Säure der Blutorange die Jacobsmuschel gar gezogen hat. Sie hat immerhin die Hälfte gegessen. Ich auch, da ich immer sehr aufpassen muss, dass ich nicht zu viel jod-haltige Sachen esse.



Pin:ox
*Pfälzer Anfängersaumagen*
Gebratene Ravioli vom Landschwein mit Gequellde, Majoran, Spitzkohl & Pinot X-Schaum


1838
Gebratener Loup de Mer mit frischem Lorbeer, gerösteten Artischocken, Schmorzwiebeln & Portwein-Trüffel-Vinaigrette


Ole-Ola
Geschmorrte Ochsenbacke mit Selleriepüree, Schwarzwurzelcrunch, schwarzer Johannesbeerjus & Liebstöckel
Ich liebe Ochsenbacke, wenn sie so zart ist, dass sie einfach auf der Gabel zerfällt. War hier der Fall und auch die Schwarzwurzel-Chips sind eine tolle Entdeckung.



Muskateller
Ziegenfrischkäse-Soufflé mit Holunderblüten-Parfait und Mandel-Dörraprikosen-Grösteltem
Ja, also hierzu muss man ja wirklich nichts sagen.





Ich habe die Fotos natürlich ohne Blitz gemacht, da ich die anderen Gäste nicht stören wollte, deshalb sind sie leider nicht so ganz super geworden.


Samstag, 28. Januar 2012

Mittagessen im Mama, Hamburg

Ich weiß eigentlich gar nicht, warum ich noch nie übers Mama geschrieben habe.
Seit ein paar Jahren gibt es diese moderne Trattoria in der Hamburger Innenstadt - perfekt für einen Zwischenstopp an einem Shopping-Samstag.

Heute war ich mal wieder nach längerer Zeit dort. Gut gefüllt, voller zufriedener Gesichter. Und mein Gesicht sollte nach ein paar Minuten auch strahlen, war doch meine Lieblingskellnerin mal wieder da. Seit über einem Jahr - mindestens - hatten wir uns nicht mehr gesehen (Sie hatte zwischendurch woanders gearbeitet) und sie erkannte mich sofort wieder (trotz anderer Harrfarbe und -länge) 

Kurioserweise erinnerte sie sich auch an meine ganzen komischen Vorlieben. Die große Flasche Wasser mit einem extra Glas voller Eiswürfel stand schon auf dem Tisch bevor ich was bestellen konnte und zu dem selbstgebackenem Brot mit guten Olivenöl gabs dann auch extra grobes Meersalz für mich. 

Ich hatte eine Pizza mit Mozzarella und Basilikum, die auf einem großen runden Brett mit Pizzaroller serviert wird. Die Pizza ist immer richtig dünn und großartig knusprig. Toll! Vor lauter Verzückung habe ich vergessen, ein Photo zu machen, aber geht doch einfach selber mal hin...

Apropo Pizza; ich hatte vor ca. einem Jahr meine ganze Abteilung schon mal dahin geschleppt und mein Ex-Chef schaute mich ganz überrascht bei seinem ersten Biss in eine Pizza Magherita an und erzählte dann, dass diese einfache Pizza genauso schmeckte wie damals nach dem Abitur als er mit einem Kumpel durch Europa gefahren war. Die beiden sind aus Gründen, die ich vergessen habe, ohne Geld in Mailand gestrandet und mussten zur Botschaft, um Geld für die Rückfahrt zu bekommen. Seit 3 Tagen hatten die Armen nichts warmes mehr gegessen und dann gabs da die kleine Pizzaria....

Schön, wenn ein Lebesmittel solche Erinnerungen wecken kann. 
Wart ihr schon mal da? Hat es Euch auch so gut gefallen?

PS: da ich heute nur die Hälfte der Pizza geschafft habe, hat das mama mir den Rest eingepackt und ich freue mich schon sehr auf heute Abend....


Dienstag, 24. Januar 2012

Küchenparty im Restaurant Nil am 22. Januar 2012

Das Nil hat zur zweiten Küchenparty gerufen und zahlreiche Feinschmecker sind dem Ruf an dem verregneten Sonntag Nachmittag gefolgt.
Am Eingang gab es für jeden Gast ein rot/goldenes Bändchen und eine kurze Erklärung, wo was zu finden ist.

Mit einem Glas Prosecco wurde man auf das Abenteuer eingestimmt. Ein erster Weg führte mich in den zweiten Stock in die Hauptküche des schönen Restaurants.
Mit diesen Aussichten auf spätere Köstlichkeiten ging es wieder runter und über den Garten in die angegliederte Demoküche. Ein Blick in den wunderschönen Garten/Terrasse des Nil  hab ich anläßlich des Baustellenmenues gezeigt.

Dort erwarteten mich weitere Leckereien:


Angefangen habe ich dann auch mit der Oxenbacke. Die war so zart, dass es nicht einmal ein Messer dazu gab. War auch definitiv nicht notwendig. Das Fleisch zerfiel unter der Gabel. Toll!



Auch der Salat und Flammkuchen waren ein Genuss. In der anderen Küche hab ich mich dann auch durchprobiert. Da es immer so kleine Portionen waren, war das gut möglich.
Da ich mich nicht für eins der Desserts entscheiden könnte, hab ich gleich beide zum Abschluss diesen tollen Abends genossen.

Rundum eine sehr gelungene Veranstaltung mit netten Menschen und wie immer unaufgeregtem Service. Die Empfehlung für das Nil besteht weiterhin uneingeschränkt.
Die nächste Küchenparty finden übrigens im Mai statt.

Freitag, 3. Juni 2011

Mittagessen im Tiefenthal

Heute am Brückentag, der ja auch noch ein Freitag ist, habe ich die, für mich, seltene Möglichkeit genutzt, auf den Isemarkt, den wahrscheinlich schönsten Wochenmarkt in Hamburg, zu gehen.

Und obwohl ich mir ganz tolle Birnen-Gorgonzola-Nudeltaschen gekauft habe, hat es mich zum Mittagessen ins nahegelegene Tiefenthal gezogen. Die lauschige Terrasse unter alten Bäumen mit schönen Holzmöbeln, ist wirklich ein Schmuckstück. Wobei Eppendorf ja irgendwie überall schön ist, oder?














Ich mag es, wenn es eine Tageskarte gibt. Der freundliche und schnelle Service erklärte dann auch direkt, dass der Fisch, der heute auf der Karte stehe, noch nicht angekommen sei. Da ich mich schon vorher für die Rigatoni entschieden hatte, war mir das natürlich recht.














Die Rigatoni kamen nach angemessener Zeit und waren ganz nach meinem Geschmack. Die Süße der Feigen, das Kräftige des Gorgonzolas zusammen mit dem typischen Geschmack der rosa Beeren und einem Hauch fruchtiger Zitrone ergaben zusammen eine ungewöhnliche aber stimmige Kombination. Die Portion war so großzügig bemessen, dass ich nur ca. 2/3 geschafft habe. Ich hab dann erfahren, dass ich beim nächsten Mal auch ein kleine Portion bestellen könnte. Aber bei fairen 7 Euro kann man generell nicht meckern.

Allerdings gibt es doch einen kleinen Kritikpunkt. Ich mag es überhaupt nicht, wenn auf dem Tisch schon gemahlener Pfeffer und Salz im Streuer steht. Das ist nicht mehr als Niespulver und hat keinen Geschmack. Bitte liebe Gastronomen: Schafft Euch doch einfach Salz- und Pfeffermühlen an!

Aber alles in allem.... eine Empfehlung und ich komm bestimmt wieder!

Sonntag, 8. Mai 2011

Comment vous dire adieu?...

.... musste ich gestern als erste Seite der Speisekarte des Le PaqueBot, dem Restaurant des Thalia Theaters in der Hamburger Innenstadt lesen. Das PaqueBot ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil am Gerhart-Hauptmann-Platz. Die Inneneinrichtung im Art Déco Stil hat mich immer sehr an verschiedene Bistros in Paris erinnert.














Wie in Paris, habe ich auch sehr oft im PaqueBot mein Steak&Frites gegessen. Beim Salat gibt es immer genau 1! Cherrytomate und die hausgemachte Zwiebel-Kräuterbutter ist einfach ein Genuss.














Als Dessert hatte ich Mascarponecreme mit Erdbeeren. Cremig, fluffig, zum Reinlegen.

Ich mag es, wenn ich in Restaurants erkannt werde und meine Flasche Wasser schon fast auf dem Tisch steht. So wars immer im PaqueBot. Dank der freundlichen Service-Crew. Danke dafür!

Ach so, es gibt natürlich auch einen Grund, warum das PaqueBot im Thalia-Theater nicht weiter machen kann: die Intendanz des Theaters wollte eine Neuausrichtung des gastronomischen Konzeptes. Thema "Schanze meets Eppendorf" . Da passt der französische Bistrostil natürlich nicht. SCHADE! Bis Ende Juni 2011 könnt ihr nochmal hingehen.

Danke PaqueBot für viele leckere Steaks, manch netten Schnack und alles Gute! Adieu!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mittagessen im Tschebull

Wer mich kennt, weiss, dass ich im Urlaub gerne die Mittagstische der Stadt ausprobiere.
Heute war also das Tschebull im Levantehaus in Hamburg an der Reihe. Wobei Mittagstisch wohl etwas untertrieben ist.
Da ich nun mal Urlaub habe, habe ich mir heute das 3-Gänge Relax Menü gegönnt und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Aber von vorn:
Ich hatte Glück und habe um kurz nach 12 noch einen Platz gekommen. Aufgrund einer größeren Geburtstagsgesellschaft haben spontane Gäste nach mir keinen mehr bekommen.
Ich wurde im "Kaminzimmer" platziert, mit Lammfellen auf den Stühlen. Allerdings bestand der Kamin - zum Glück - aus einem in der Wand eingelassenen Bildschirm mit Kaminfeuer DVD. Sonst wäre es auch sicher zu warm geworden.
Zum Menü:

Als Vorspeise gab es Feldsalat mit Estragonsenfdressing und knusprigen Ferkelbauch mit Nusstopping. Sehr gut abgestimmte Aromen, ein guter Einstieg.




Als Hauptgang gabs rosa gegarte Kalbshüfte mit Petersilienwurzelrisotto, Rosenkohl  & glacierten Äpfeln.
Das Risotto war auf dem Punkt, das Fleisch perfekt gegart und der Kohl sehr süß. Ich bin begeistert.

Das Dessert - der Zuckerschock - Lebkuchen-Schokoladenterrine mit Birnensorbet... wow, knusprig, süß, fruchtig, vollmundig.. ein Traum! Dazu den perfekten Kaffee - ein toller Abschluss für meine erste Tschebull-Erfahrung.

Noch ein Wort zur Einrichtung: in verschiedene Bereiche eingeteilt, von Lounge; Bar; Restaurant ... im Sommer auch mit Außenbereich auf der Mö. Aber am meisten haben mich die Toiletten beeindruckt... sonst stell ich ja solche Fotos hier nicht rein, aber sowas will ich euch nicht vorenthalten...
Ich bin mir sicher, das war nicht mein letzter Besuch im Tschebull. Klasse! Gefällt!


Sonntag, 26. September 2010

Ein Tag auf dem Gut Wulksfelde

Seit zwei Jahren bekomme ich vom Gut Wulksfelde meine Lebensmittel geliefert. Jetzt gabs die Möglichkeit mir das Ganze mal aus der Nähe anzuschauen. Meine Kollegin und Freundin Yvonne fand die Idee auch gut und so fuhren wir mit Kindern, Nachbarn, Freunden etc nach Tangstedt kurz hinter der Hamburger Stadtgrenze. Als erstes fiel mir die wunderbare Organisation auf, so dass wir schnell und unkompliziert auf das Parkplatzfeld geleitet wurden. Dank der guten Beschilderung fanden wir auch schnell den Weg auf das Gutsgelände.

Seit über 20 Jahren wird auf dem ehemaligen Staatsgut eine vielseitige ökologische Landwirtschaft gemäß den Bioland-Richtlinien betrieben. Man spürt mit jedem Schritt auf dem modernen Gut die Liebe und die Leidenschaft mit der alle an diese Sache glauben. Ich bin ehrlich beeindruckt!
Eine Vielzahl von Ständen waren aufgebaut, wo Erzeugnisse der Region aber auch dänische Holzclogs angeboten wurden. Und mein Lieblings Eisladen mit dem besten Eis Hamburgs war auch da: Eis Hilmar



Für Kinder ist dieses Gut ein Paradies mit Streichelzoo, Spielgeräten und so wunderbare Aktion wie Stockbrot rösten, Bilder malen mit Biofarben, Kletteraktionen, .....

Eine wirkliche Entdeckung war für mich "Ziegenbutter". Zusammen mit einem Honig-Salz Brot definitiv eine Empfehlung.

Dann habe ich den Schweinestall gefunden und mir die Kinder geschnappt und mal geschaut, wie die Schweine da so leben. Sie haben die Möglichkeit nach belieben in den überdachten Aussenbereich zu gehen und mit viel Stroh es sich so richtig gemütlich zu machen.... Meine kleinen Freunde waren allerdings etwas schockiert, dass die Tiere alle geschlachtet werden.

Als Abschluss sind wir dann noch mit dem Traktor auf die Kartoffelfelder gefahren worden um dort selber mal die Erfahrung zu machen nach Kartoffeln zu wühlen.
 Mit reicher Ernte sind wir nach 5 Stunden an der frischen Luft müde aber sehr zufrieden in unser Stadtleben zurück gefahren.
Dieser Kartoffelsack wog übrigens 10 kg.
Nachdem die Kinder morgens von dieser Idee nicht wirklich überzeugt waren, gab es am Ende 8 von 10 Punkten für diesen Tag... Ein Erfolg!

Freitag, 17. September 2010

Urlaubserlebnis 8: Moviedinner im Fillet of Soul

"Du bist gut? Dann zeigs mir!" - "Sehe ich aus wie eine Schule?"

Einer glücklichen Fügung und meiner schnellen Reaktion habe ich zu verdanken, dass ich 2 Karten für das Moviedinner in einem meiner Lieblingsrestaurants, dem Fillet of Soul in den Deichtorhallen, gewonnen habe. Eine Begleitung war auch schnell gefunden, meine liebe Kollegin und Freundin Yvonne hat mich begleitet.
Pünkltlich um 7 füllte sich das sehr schön gestaltete Restaurant und kurz danach kam das flinke und freundliche Serviceteam mit der amuse bouche... Habt ihr schon mal den Ausdruck "Maurermarmelade" gehört? Ich nicht aber es es war ein perfekt gewürztes kleines Mettbrötchen...

Danach folgten in entspannten Abständen die drei Gänge des Moviedinners.

Vorspeise
Labskaus unplugged *bifteki-style*

Rindertartar vom Bio-Galloway mit geschmorter Roter Bete, Wildkräutersalat, Kartoffelcruch und Ei-Kressedressing.


Hauptgang
Pannfisch-Kabeljau mit serbischen Gulaschkartoffeln, dicker Ölivenöl-Senf-Mayo und Estragon-Sauerampfer-Salat

Unglaublich neuer Geschmack bei dem Salat.... eine Entdeckung!


Dessert
Strudel von Roter Grütze & Franzbrötchen im Yufkateig mit hausgemachtem Ayraneis

Ein Gedicht!


Dann begann der Film zum Menue: Kurz & Schmerzlos von Fatih Akin (allerdings ohne Moritz Bleibtreu - wen hab ich denn da verwechselt?) Und wie es sich für ein Kinoerlebnisse gehört, durften die Snacks natürlich auch nicht fehlen....

Alles in allem wirklich ein gelungener Abend - sowohl in kullinaischer als auch optischer Hinsicht. DANKE Fillet of Soul und bitte macht weiter so!!

Mittwoch, 1. September 2010

Urlaubserlebnis 2 - Mittagessen im slowman

Ich geb es ja zu, ich hab am Montag auch die neue Sendung mit Christian Rach auf RTL geschaut. Über die Sendung möchte ich auch definitiv kein weiteres Wort verlieren.
Da ich aber auch im Urlaub mal was essen muss und möchte, hab ich mal ein wenig im Internet recherchiert... So schwer wars dann auch nicht und das Slowman war schnell gefunden. Die Internet-Seite ist sehr ansprechend gestaltet.
Der Eindruck vom Slowman ist sehr positiv: modern aber gemütlich, mit vielen kleinen Fluchten und Buchten, durch die hohen Decken ist der Geräuschpegel allerdings entsprechend hoch. Ich persönlich würde das Hintergrundradio auslassen.

Ich wurde sehr freundlich vom leger gekleideten Personal begrüßt. Leider wackelt mein Tisch ein wenig, das ist aber zu verschmerzen.
Heute gibt es nur den "schnellen Teller", da zwei Köche ausgefallen sind. Macht aber nichts, denn es gibt vier kleine Köstlichkeiten.
Eine Explosion an Aromen - wie auf 3 Kontinenten gleichzeitig. Eine sehr gelungene Zusammenstellung.

Auch die Präsentation war - erwartungsgemäß- perfekt.
Das Ganze für super faire und mittagsessengerechte € 8,90.
Mein Fazit: Ja, es ist richtig lecker, die Preise sind fair, das Personal freundlich und schnell... insgesamt auf jeden Fall ein Tipp - leider ist slowman am Samstag mittag nicht offen - meine klassische Essen gehen Zeit.
Wie das ganze Abends abläuft - mal schauen, ich bin bestimmt bald mal da.