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Sonntag, 20. November 2011

Ofenpommes mit Rosmarin und Fleur de Sel

Ich hab es heute mit Michael Pollan gehalten, der ganz einfach Sätze gesammelt hat, wie man sich gesund ernähren kann. Und Grundregel Nummer 39 besagt: Essen Sie soviel Junkfood, wie Sie wollen - solange Sie es selbst zubereiten. 
Ein sehr kluger Satz, wie ich finde. Denn Fast Food ist so billig und so leicht zu bekommen, dass wir oft gar nicht mehr drüber nachdenken, wie viel wir davon essen. Das Ergebnis können wir jeden Tag auf der Straße sehen.
Was aber, wenn wir jede Pommes, jeden Burger, jedes Eis oder Chips selber herstellen müssten? Jeden Tag würden wir uns sicher nicht die Mühe machen, oder?

Aber, es lohnt sich! Ich hab mir heute die kleine Mühe gemacht und Pommes selber gemacht! Es ist tatsächlich kein Vergleich mit den Industriepommes.

Also:

  • Kartoffeln schälen und 10 min vorkochen
  • auskühlen lassen
  • in 1cm breite Stifte schneiden und in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl wenden
  • einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Mit Fleur de Sel und Pfeffer oder anderen Gewürzen bestreuen
  • Rosmarin hinzugeben
































  • Den Ofen auf 200°C vorheizen
  • Die Kartoffeln reingeben
  • nach 15 min jede einzelne Pommes umdrehen und nochmal ca. 15 min auf der anderen Seite bräunen.


Ich hab die Pommes mit einem saftigen Steak und Erbsen gegessen. Ein würdiges Sonntagsessen.


Sonntag, 6. November 2011

Spaghetti in Wildkräutersenfsauce


Ich war gestern auf der Slowfisch in Bremen (ein Bericht folgt noch) und habe mich da und dort durchprobiert. Herrlich, da merkt man mal wieder, wie gut, sauber und fair produzierte Lebensmittel schmecken können! Ich habe den Stand vom Kloster Rühn entdeckt und da wars um mich geschehen. Ich habe die Öle und Essige und eben diesen Wildkräutersenf probiert. Eine Explosion auf der Zunge und ich hatte sofort eine Idee, was man wohl damit anstellen könnte, ausser diesen auf Brot zu essen.











Es gab Spaghetti in Wildkräutersenfsahnesauce (was für ein Wort!) mit fritierten Frühlingslauch und Parmesan.

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Ein Teelöffel von diesem Senf in einen Topf geben und mit ein wenig Gemüsebrühe (die ich immer in Eiswürfelbeuteln eingefroren habe) aufkochen, vom Herd nehmen und zwei gute Schlücke Sahne hinzugeben und nochmal aufkochen. Frühlingslauch in eine heiße! Pfanne mit ein wenig Olivenöl geben und knusprig frittieren - auf Küchenpapier entfetten. Parmesan reiben und über die Spaghetti geben. Ich hatte noch ein bißchen Kresse für die Deko. Der Senf ist so würzig, dass ein nachwürzen mit Salz und Pfeffer nicht nötig war. Das ist so einfach und in der Kochzeit der Pasta erledigt. Guten Appetit!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Knusperhühnchen mit Tomaten und Kartoffeln

Heute gabs ein schnelles Hühnchen. Und das auch noch knusprig.

























Und so gehts:


  • Kleine Pellkartoffeln in Salzwasser weich kochen. Ich hatte kleine Drillinge.
  • Tomaten - möglichst verschiedene Sorten - einritzen, 1 min in kochendes Wasser geben und in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken. Tomaten abkühlen lassen. Dann die Tomaten häuten und in einer Schüssel zermanschen.
  • Bio-Hühnchenschenkel mit Olivenöl, Fleur de Sel und Pfeffer einmassieren. In einer Pfanne mit Pflanzenöl von allen Seiten anbraten.
  • Backofen auf 200°C vorheizen.
  • Eine Zwiebel in Ringe schneiden.
  • Kartoffeln halbieren und zusammen mit dem Huhn, Zwiebel, den zermanschten Tomaten und etwas Olivenöl in eine Backofen-feste Form geben.
  • Kräftig salzen und pfeffern. Wenn ihr frische Kräuter wie Oregano oder Thymian habt auch rein geben.
  • ca. 40 min in den Ofen geben.
Und dann: Geniessen! Das Fleisch bleibt wunderbar saftig, Tomaten und Kartoffeln sind sehr aromatisch.Toll und sehr einfach!

Hier mal die Geschichte vor dem Ofen:

























Huhn nach dem Ofen:

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Kartoffelsuppe mit Knusperspeck

Heute mittag gabs Kartoffelsuppe. Mit Knusperspeck. Und das war mal richtig lecker. Schaut mal hier:

























Und das schöne ist, es ist wie immer ganz einfach:

Kartoffeln schälen, Zwiebeln und Speck in kleine Würfel schneiden und in neutralem Pflanzenöl anbraten.
Mit Gemüsebrühe (ich hatte heute Hühnerbrühe) ablöschen und aufgiessen. Ca. 30 min köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind.

Eine Runde mit dem Pürierstab durch die Kartoffeln, wer will etwas, Sahne hinzu. (Ich wollte) Mit Fleur de Sel, schwarzem Pfeffer, Chiliflocken und Muskatnuss kräftig würzen.

Für den Knusperspeck:
Speckwürfel in eine Pfanne ohne Fett geben und bis zum gewünschten Bräunungsgrad rösten. Über die Suppe geben. Fertig. Großartig. Lecker!

Wer keinen Speck mag, nimmt in der Suppe dann etwas mehr Fleur de Sel und als Knusper könnte ich mir Weißbrotwürfel in Olivenöl und Fleur de Sel geröstet vorstellen.

Mittwoch, 14. September 2011

Rosenseitlinge mit Kartoffelpüree

Ich war auf dem Isemarkt und ein Stand mit ganz verschiedenen Pilzen hatte es mir angetan.
Nämlich der hier:

Eigentlich wollte ich eine schöne Mischung der verschiedenen Pilze kaufen und die in einer bunten Pilzpfanne mit Reis machen. Als ich dann dem Händler sagte, ich wolle die Rosen- und Zitronenseitlingen, Steinpilze und Pfifferlinge haben, hat er mir diesen Wunsch verweigert.
Ich solle nur den Rosenseitling nehmen und folgendermaßen machen:
Die Rosenseitlinge und das Kartoffelpüree.

Für das Püree:

  • Kartoffeln waschen, schälen und in Salzwasser ca 20-25 min kochen
  • Frühlingslauch in Butter anbraten
  • Milch mit Fleur de Sel, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss erwärmen
  • Kartoffeln abgiessen und stampfen, etwas Butter, ein Teil des Frühlingslauchs und die Würzmilch hinzugeben bis ein cremiges Püree entstanden ist.
Für die Seitlinge:

  • Seitlinge putzen und die Wurzeln etwas wegschneiden
  • in einer Pfanne mit Butter, Thymian (und Knoblauch) rösten, 
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten
Püree und Pilze anrichten und mit Pinienkernen und Parmesan servieren.

Die Pilze werden ganz kross. Ein schönes und einfaches Mittagessen.



























Dienstag, 16. August 2011

Rote Bete mit Rauke, Parmesan und Mandeln

Manchmal ist eine gute Idee eine gute Idee, oder?

Als ich vor ein paar Wochen in dem aktuellen Jamie Oliver Magazin blätterte, sprang es mir entgegen, dieses Rezept. Grund genug für mich, dieses einfach mal auszuprobieren.

Da Rote Bete gerade Saison haben und dementsprechend beim Bio-Lieferservice im Angebot waren, eine schnelle Entscheidung.

Die rote Bete grob abwaschen und aufpassen, dass die Schale nicht verletzt wird. Sonst habt ihr nach dem Kochen nur eine graue Masse übrig. In Salzwasser ca. 30-50 min kochen. Hängt natürlich an der Größe der Knolle. Danach auskühlen lassen und schälen: Achtung! Handschuhe und Schürze nicht vergessen, sonst bekommt ihr die Flecken nie wieder raus.
Rote Bete in Stücke schneiden.
Rauke waschen, Parmesan in feine Scheiben schneiden.
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten... Achtung! nicht zwischendurch an den Computer gehen, schön aufpassen, dass die nicht zu dunkel werden.
Joghurt mit Fleur de Sel, Pfeffer, Schwarzkümmel und Zitronensaft abschmecken.
Auf einem Teller anrichten. Fertig! Lecker!



Ach so, wenn ihr dann später mal auf Toilette müßt... nicht erschrecken, es ist alles in Ordnung mit euch... Rote Bete färbt nicht nur Hände oder T-Shirts :-)

Sonntag, 7. August 2011

Apfel-Speck-Pfannkuchen mit Mango-Chili-Salsa

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Huch, jetzt ist es passiert. Mein zweiter, ungeplanter, Beitrag für das Blog-Event vom Chef Hansen.

Also, eigentlich wollte ich ja nur für Essen ohne Kantine kochen. Zwar auch wieder nicht nach Plan aber dennoch. Es sollte Pfannkuchen mit Apfelkompott geben. So weit, so gut.

Aber da ich am Donnerstag wieder frischen Speck und eine vollreife Mango vom meinem Bio-Lieferservice bekommen habe, war die Idee geboren.

Ihr braucht:
Für die Pfannkuchen:

  • Mehl
  • Eier
  • Fleur de Sel
  • Milch
  • Mineralwasser
  • Apfel
  • Speck
Mehl, Eier, Fleur de Sel, Milch und Mineralwasser zu einem glatten Pfannkuchenteig verrühren. Notfalls durch ein Sieb geben, falls noch Klümpchen in dem Teig sind. Apfel und Speck in kleine Würfel schneiden und zu dem Teig geben. Ca. 30 min ruhen lassen.

Für die Mango-Chili-Salsa
  • Mango
  • Fleur de Sel
  • Chili-Flocken (oder frische Chili)
  • Orangensaft
  • Zitronenabrieb
In der Zwischenzeit die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Fleur de Sel, Chili, Orangensaft und Zitronenabrieb hinzugeben. Ca. 5 min auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Pfannkuchen in der Pfanne mit Butter backen. Mit der lauwarmen Salsa servieren. Guten Appetit.



Donnerstag, 28. Juli 2011

Ran an den Speck - Kochevent die Zweite - Pfifferling-Speck-Risotto

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Mein zweites Kochevent und wieder ein Thema, an dem ich nicht vorbei komme. Ran an den Speck - und das Schöne daran, es geht nicht um den Speck auf meinen Hüften sondern an den Genuss dieses rauchigen, würzigen, geschmack gebenden Lebensmittel. Allerdings war es gestern gar nicht so einfach, ein schönes Stück Speck zu bekommen: Es scheint in einem normalen Lebensmittelgeschäft Speck zu geben, der nicht evtl. mit JODSalz, Aroma, Konservierungsmittel oder in der Bio-Variante mit Gemüsepulver?! behandelt ist. Kann mir mal bitte jemand erklären, wozu man Speck mit Gemüsepulver versetzt? Sachdienliche Hinweise und so....
Glücklicherweise hatte ich noch ein kleines Stück Speck von meinem Biohof da. Ich hätte da gerne mehr gehabt, aber was nicht ist, ist nicht.

Jetzt zum Rezept:

  • Risotto (hier Carnaroli)
  • Pfifferlinge
  • Speck
  • Zwiebeln
  • Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Petersilie
  • Frühlingslauch
  • geröstetes Walnussöl, Olivenöl
  • Parmesan
  • Butter
  • Fleur de Sel, Pfeffer
Zur Vorbereitung Pfifferlinge putzen, Speck und Zwiebeln in Würfel schneiden, Frühlingslauch waschen und in Rauten schneiden.
Die Hälfte der Zwiebeln mit Olivenöl und dem Reis in einem Topf anschwitzen. Mit Wein ablöschen und umrühren bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist. Dann ein wenig Brühe hinzugeben, häufig aber nicht ununterbrochen rühren bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist. Das Ganze ca. 20 min wiederholen. In der Zwischenzeit Speck und Zwiebeln in Walnussöl und Olivenöl anschwitzen. Pfifferlinge dazugeben. Kurz vor Ende, je die Hälfte Petersilie und Frühlingslauch hinzugeben.
Ist das Risotto noch bißfest, die Pfifferlinge unterheben, Butter und Parmesan vorsichtig unterrühren. Evtl. mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken (Je nachdem wie stark die Gemüsebrühe gewürzt war, ist das nicht notwendig)
Auf Tellern anrichten, den restlichen Frühlingslauch und Petersilie über das Risotto geben, das gibt Biss.

Dazu würde sicher auch ein schönes Stück Fleisch passen, ich habe es als Hauptgericht gegessen.
Guten Appetit!





Mittwoch, 20. Juli 2011

Gurken Basilikum Suppe

Manchmal sind die einfachen Dinge die Besten, oder?
Zum Beispiel diese einfache Gurken Basilikum Suppe. Und sie ist unendlich wandelbar. Ich kann mir dazu sehr gut ein paar Garnelen oder ein Lachstartar oder auch krossen Speck vorstellen.
Hier aber mal das Grundrezept... variieren könnt ihr ja selber...

Für die Gurken Basilikum Suppe braucht ihr:
Salatgurken
Joghurt
Apfelessig
Olivenöl
Basilikum
Fleur de Sel
Pfeffer

Gurken waschen, schälen und klein schneiden. Mit den anderen Zutaten in ein hohes Gefäß tun und pürieren.
Ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vorm Servieren noch mal schaumig pürieren. Fertig! Lecker!

Nudel-Lachs-Salat - Suchtgefahr!

Irgendwie scheine ich diese Woche "Essen ohne Kantine" nicht unter Kontrolle zu haben. Entweder werden mir die Zutaten vorher schlecht oder ich vergesse, Huhn aufzutauen (hab allerdings festgestellt, dass da gar kein Huhn mehr im Froster war). Und da es anscheinend kein Biohuhn auf meinem Nachhauseweg gibt, hab ich diesen wunderbaren Nudelsalat als Alternative gezaubert.

Ihr braucht dafür:
Pasta (hier Penne, geht aber auch jede andere Nudelform)
Joghurt
Mayonaise (gerne selbstgemacht)
Bio-Zitrone
Bio-Lachs
Tomaten
Basilikum (gerne von eigenem Balkon)
Erbsen
Fleur de Sel
Pfeffer

Pasta nach Packungsanweisung kochen (-1min)
Mayonaise und Joghurt mit einem Spritzer Zitronensaft zu einer glatten Creme verrühren. Mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken.
Tomaten waschen und in Stücke schneiden. Basilikum grob zerrupfen.
Tomaten, Basilikum und Erbsen in die Creme geben.
Nudeln abgiessen und wenn sie abgekühlt sind, ebenso dazu.
Lachs salzen, pfeffern und einige Tropfen Zitronensaft drüber geben. In einer Pfannne mit neutralem Pflanzenöl (ich hatte Sonnenblumen) von jeder Seite kurz anbraten. Der Lachs darf in der Mitte gerne noch glasig sein.
Lachs abkühlen lassen, in grobere Stücke zerteilen und zu dem Rest geben. 10 min durchziehen lassen, nochmal abschmecken. Guten Appetit!

Samstag, 11. Juni 2011

Pasta mit Zitronen-Parmesan-Olivenöl-Sauce nach Jamie Oliver

Am Mittwoch hab ich zufällig im Internet die -wohl wöchentliche?- Show auf Jamie Oliver´s Webseite gesehen.
Begeistert war ich über die schnelle selbstgemachte Pasta und die ungewöhnliche Zitronen-Parmesan-Olivenöl-Sauce. Alles fertig in sagenhaften 5 min.

Für die Pasta pro Person 1 Ei und 100g Mehl mit einer -wenn vorhanden- Küchenmaschine vermischen. Ich habs mit den Händen gemacht, geht auch. Den Teig danach schön durch kneten.
Den Teig dünn ausrollen und -auch hier wenn vorhanden- mit einer Nudelmaschine in Form bringen. Ich hab keine und habe mich mit dem Pizzaschneider versucht.
Salzwasser zum Kochen bringen.

Für die Sauce den Abrieb und Saft einer Zitrone mit frisch geriebenen Parmesan und hochwertigem Olivenöl vermischen.

Die Pasta ins kochende Wasser geben und kurz - 1-3 Minuten -je nach Dicke- kochen. Die Pasta dann tropfnass in die Sauce geben.
Ich hab noch ein paar Erbsen und Basilikum hinzugegeben.
Das Ergebnis ist ein sehr erfrischendes kleines Gericht. Superschnell gemacht und gar nicht sauer. Nur die Pasta hab ich ohne Nudelmaschine nicht dünn genug hingekriegt und werde in Zukunft wieder auf gekaufte zurück greifen. Die Sauce aber, ist so klasse, das die jetzt öfter auf den Tisch kommt.

Erdbeer-Cranberry-Marmelade ohne Zucker

So richtig schnecken mir die Marmeladen, die es im Supermarkt gibt, nicht. Zu süß, zu künstlich.
Was liegt da näher, als das ganze mal selber zu versuchen....

Auf dem Isemarkt 1 kg Erdbeeren, im Bioladen 25g Gelierfix und Cranberrysirup gekauft und los gehts.
Weck Verschliessbare Gläser ein paar Minuten im kochenden Wasser sterilisieren und auf einem Tuch mit der Öffnung nach unten bereit stellen.
Die Erdbeeren waschen und putzen und entweder pürieren oder, wie ich mich entschieden habe, in Stücken lassen. Einen guten Schluck Cranberry-Sirup mit dem Gelierfix vermischen. Alles zusammen langsam zum Kochen bringen.













Nach ein paar Minuten in die sauberen Gläser füllen und diese für min. 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Und nicht vergessen, den Topf aufzuschlecken! Fertig!
Das Ergebnis ist eine sehr fruchtige Marmelade, nicht zu süß. Für mich genau richtig.

Wenn ihr richtig professionell und liebevoll gemachte Fruchtaufstriche essen wollt, kann ich MARGE feine Creationen empfehlen. Fernab von Supermarkt-Pilz-auf-Holz-Aroma-Marmeladen.
Oder ihr investiert die 20 min und probiert es selber mal!

Samstag, 7. Mai 2011

Sauerampferpesto

Ich mag Sauerampfer!
Egal ob als erstaunliche Geschmacksnuance im Salat, als Eis oder wie heute als Pesto.













Das Bestechende liegt in der Einfachheit und natürlich im unglaublichen Geschmack!

Wie es geht?
  • Parmesan reiben 
  • Sauerampfer klein schneiden mit
  • Pinienkernen und
  • sehr gutem Olivenöl und evtl. etwas Fleur de Sel im hohen Gefäß pürieren
Schneller gehts nicht! Dazu etwas krosses Baguette.... Ein Traum! Guten Appetit!
Reste lassen sich mindestens ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren (also falls Reste bleiben).

Sonntag, 3. April 2011

Frühlingsrisotto

Ich hatte am Wochenende richtig Lust auf ein Risotto. Da traf es sich gut, dass ich am Freitag noch Urlaub hatte und auf den wohl schönsten Wochenmarkt Hamburgs, den Isemarkt, gehen konnte. Vorher hab ich mir bei Violas noch den passenden Risottoreis gekauft.
Auf dem Markt hab ich frischen deutschen Spargel, Kaiserschoten, Ziegenfrischkäse und Kerbel bekommen. Damit waren fast alle Zutaten für das Risotto zusammen.
Ausserdem hatte ich noch eine Hühnerbrust auf dem Markt gekauft und der nette Verkäufer hat mir dann die Karkasse mit gegeben. Damit hab ich eine großartige Geflügelbrühe gekocht und eine Basis für mein Risotto geschaffen.

Jetzt zum Risotto:
Spargel schälen und ca 4 min in kochendem Wasser vorkochen, die Kaiserschoten 1 min.
Eine gewürfelte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig andünsten, dann den Risottoreis hinzugeben. Ca. 1 min bei mittlerer Hitze mitdünsten, mit einem guten Schluck Weißwein ablöschen und die Flüssigkeit unter Rühren fast ganz einkochen. In den nächsten ca. 20 min immer wieder etwas Brühe (hier geht natürlich auch Gemüsebrühe) hinzugeben und unter Rühren einkochen lassen.
Die letzten fünf Minuten Spargel und Kaiserschoten (evtl noch ein paar TK-Erbsen) hinzugeben.
Kerbel fein hacken und zusammen mit dem Ziegenfrischkäse ganz am Ende vorsichtig unterrühren.
Fertig. Guten Appetit.

Steak mit Rhabarber und Spargel... Rhabarber???

Was macht man, wenn man Rhabarber gekauft hat und gar nicht so richtig weiß, was man damit macht?
Richtig! Man kramt in seinem Geschmacksgedächnis und stellt fest, dass so ein saftiges Steak gut dazu paßt.
Außerdem hatte ich auch noch ein paar Stangen Spargel.

Wie es geht? Ganz einfach:
Rhabarber waschen, putzen und in diagomale Stücke schneiden
Butter, Zucker und Apfelessig ein paar Minuten köcheln lassen, dann Rhabarber mit ein paar getrockneten Cranberries hinzugeben und nach Aufkochen vom Herd nehmen und ein paar Minuten durchziehen lassen. Am Ende noch ein wenig Thymian mit zum Rhabarber geben.
Das Steak würzen und braten. Den Spargel kochen. Anrichten. Fertig. Guten Appetit

Sonntag, 27. Februar 2011

Mein Lieblings-Pastarezept für den Kleinen Kuriositätenladen

Der Kleine Kuriositätenladen ruft auf, die liebsten Lieblings-Pastarezepte zu sammeln.
Da ist mir spontan meins eingefallen. ich hab zwar im Moment kein Foto aber es ist so einfach, dass es auch so gehen muss.

Spaghetti | Speck | Zwiebeln | Parmesan
Spaghetti nach Anweisung kochen. Zwiebeln und Speck klein würfeln, in Olivenöl anschwitzen. Spaghetti hinzu und mit Fleur de Sel (Achtung nicht zu viel, der Speck ist salzig) und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack mit geraspeltem Parmesan überstreuen. Fertig! Gut passt dazu ein Salat.
Guten Appetit!

Samstag, 26. Februar 2011

Gemüsebrühe - der Traum aller Dressings, Saucen, Suppen....

So einmal im Monat hol ich den großen Bräter hervor (mein größter Topf) und stelle Gemüsebrühe in großen Mengen her. Diese benötige ich als Basis für Dressings, Saucen, Suppen..... Einfacher wäre es sicher, fertige, gekörnte Brühe zu nehmen aber geschmacklich sind die alle eine Katastrophe und ich finds einfach gut, wenn ich weiß, was drin ist.
In Eiswürfelbehältern im Tiefkühler oder in WECK Gläsern im Kühlschrank fühlt die sich über längere Zeit wohl, wobei es bei mir nicht lange dauert bis ich wieder neue kochen muss.
Jetzt aber mal zu den Zutaten (alles Bio):
Sonnenblumenöl
Möhren
Lauch
Knollensellerie
Zwiebel, halbiert mit Schale
Tomaten
Champignons
Fenchel
Rosmarin
Thymian
Petersilie
Schwarze Pfefferkörner
Piment
Wasser

Das Gemüse putzen, in grobe Stücke schneiden und in ein wenig Sonnenblumenöl (oder auch Olivenöl/Rapsöl - je nach Geschmack) anschwitzen, Kräuter und Gewürze hinzugeben. Mit Wasser ablöschen (bei mir sind das immer so 3 Liter), aufkochen lassen. Evtl entstehenden Schaum abheben. Deckel drauf und ca. 2 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Dann Deckel abnehmen und nochmal gut 2 Studen köcheln lassen. Wenn die Suppe auf einen guten Liter reduziert ist, ist sie dunkelbraun. Gemüse rausnehmen und die Suppe ist fertig!
Ich salze sie nie, da ich sie nicht pur esse sondern als Basis von Gerichten, die dann ja abgeschmeckt werden.
Probiert mal aus, es lohnt sich!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Mein erstes selbstgekochtes 5-Gänge Geburtstagsessen-Menü

Ich weiß... ich weiß... ich hab euch über Wochen genervt... genervt mit Kochexperimenten und schlecht angerichteten Tellern... aber da ich das ja nicht täglich mache, musste ich üben und ihr habt mir immer gute Tipps gegeben.... danke dafür!!!
Leider hat mir am Ende das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und auswärtige Gäste wie Freundin Anja, den Weinschreiber und des Weinschreibers Frau im Ruhrgebiet gefangen genommen... schade aber vernünftig...

Also, was hab ich letztendlich gemacht? Los geht´s:

Der Tisch... das Problem, wenn man so kurz vor Weihnachten Geburtstag hat und Weihnachten nicht mag, liegt auf der Hand.... ich glaube, ich habe eine gute Lösung für alle gefunden...



Als amuse bouche gab es Crostini mit Zwiebelmarmelade und Ziegenkäse... süß, pikant, lecker ... inspiriert durch den Blog von Fool for Food... danke, tolle Idee!
Dazu gab es einen Süßwein von Josefina Pinol... passte großartig!

 Dann folgte eine Vichyssoise mit Blüten.... eigentlich wird die Vichyssoise (Lauch-Kartoffel-Suppe) kalt serviert, da aber eher im Moment eine warme Suppe der Jahreszeit entspricht, habe ich mich gebeugt und diese mit einem kleinen Sommergruß verziert. Das Rezept hab ich bei Paule gefunden.

Ein erfrischender Wildkräutersalat folgte. Zur Suppe und Salat gab es einen Sauvignon Blanc vom Weingut Müller-Catoir.




Der Hauptgang bestand aus Hirschrücken - hier die Randstücke für Yvonne, die es eher durch mag - Kartoffelstampf, Cranberry Chili Chutney und Gemüse... dazu ein Ronchedone / Ca dei Frati... den Gästen hats geschmeckt... mir auch...

Das Dessert war ein Schokoschock ... Gateau au chocolat mit Rosmarin, Olivenöl und Himbeeren... - inspiriert von Effilee

Alle Weine sind übrigens von der Weinlounge empfohlen und für gut befunden... danke!

Naja... und der Tag danach sieht so aus......

Freitag, 26. November 2010

Kochexperimente als Geburtsagsessen

Wie die meisten von euch ja wissen, versuche ich mich immer öfter mal in der Küche.
Heraus kommen dabei durchaus sehr schmackhafte und mitunter auch etwas ungewöhnliche Geschmackskombinationen.
Die letzten Wochenenden habe ich damit verbracht ein stimmiges (finde ich zumindest) und machbares Menü für 6-10 Freunde anläßlich meines doch allzu schnell nahenden und vor allem runden Geburtstages zu finden.

Seit letztem Wochenende bin ich jetzt -zumindest mit mir - einig was das angeht... will sagen das Menü steht.
Ihr seid die ersten, die die Menüfolge erfahren.

Crostini | Zwiebelmarmelade | Ziegenfrischkäse inspiriert von Fool for Food

Vichssoise | Blütenkonfetti

Lachsterrine | Sahnemeerretich | Salat

Hirschmedaillons (oder so) | Stampf vom Blauen Schweden | karamelisierte Möhrchen (gut proportioniert) Zuckerschoten | Cranberry Chutney

Gateau au chocolat | Olivenöl | Rosmarin | Obst inspiriert von effilee

Die Weinauswahl wird noch mit der weinlounge  näher besprochen.

Fotos gibts natürlich noch nicht... die folgen in den Tagen nach der großen Schlacht!
Also, für mich ist ganz klar, dass ich total entspannt bei meinen Gästen sitzen werde und die Sachen gut vorbereitet haben werde.... seht ihr doch auch so, oder??.. :-)