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Dienstag, 13. September 2011

Im Einkaufskorb - meine Lieblinge in Hamburg

Astrid von Arthurs Tochter Kocht hat dazu aufgerufen, gute Adressen für den Einkauf in der Region zu verraten. Eine tolle Idee, an der ich mich gerne beteilige - natürlich für Hamburg.


Mit den Kategorien tu ich mich etwas schwer aber ich versuchs einfach mal:


Mein eins für alles:


Gut Wulksfelde
Wulksfelder Damm 15-17
22889 Tangstedt/Hamburg
Tel 040-644 251 0
Das Gut Wulksfelde ist mein Rundum-Glücklich-Paket mit Onlineshop und Lieferservice, eigener Gärtnerei und eigener Tierhaltung. Es lohnt sich, im Hofladen vorbei zu schauen oder auch mal in der Gutsküche zu essen. Hier bekomme ich tatsächlich fast meine ganzen Lebensmittel bis vor meine Wohnungstür gebracht.


Isemarkt
Der Isemarkt ist Hamburgs wohl schönster Wochenmarkt. Unter der Hochbahntrasse zwischen den Haltestellen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke gelegen, offenbart sich Dienstags und Freitags zwischen 9 und 14 Uhr ein Paradies für Lebensmittelliebhaber. Leider auf Grund der Zeiten ist dieser Genuss für mich nur im Urlaub möglich.


Mutterland
Ernst-Merck-Straße 9-11 
Ecke Kirchenallee
20099 Hamburg - St. Georg
 

Telefon: 040-2840 7978
Das Mutterland bietet Feinkost aus Deutschland sowie Brot, Käse, Wurst, Molkereiprodukte. Ausserdem gibts ein Café und Onlineshop. Dank der Lage am Hauptbahnhof sind die Öffnungszeiten (8-21Uhr) sehr großzügig bemessen.


Bäcker:


Effenberger
Rutschbahn 18
20146 Hamburg
Tel: 040 45 54 45

Vollkornbäckerei mit der Möglichkeit eine Führung durch die Backstube zu machen. 
Das Brot ist jedes Mal einfach saftig und sehr lecker ... mit den besten Zutaten.


Fleisch und Wurst:


Schröder's Bioland Fleisch- und Wurstwaren
Seestern-Pauly-Str. 12
21493 Schwarzenbek

 Tel 04151 868 21 0
Die Fleisch und Wurstwaren von Schröder werden auch beim Gut Wulksfelde verkauft. 

Käse:

Alles Käse &  Co
Ellmenreichstraße 28
20099 Hamburg 
Tel 040 80 79 52 78
Frau Werner hat uns gestern durch eine Verkostung der norddeutschen Käsevielfalt geführt, die einfach Spaß gemacht hat. Es gibt in dem kleinen Laden hintern Hauptbahnhof immer zwischen 30-40 verschiedene Sorten. Da kann man sich mal durch probieren....

Marmeladen:

nur Onlineshop und in ausgewählten Feinkostgeschäften (z.B. Mutterland) in Hamburg und Umgebung
Marge kocht Ihre Fruchtaufstriche mit viel Liebe nach tradionellen Rezepten und beschriftet jedes Glas individuell. Ein wahrer Genuss!


Das ist eine vorläufige Liste, denn ich habe bestimmt den oder anderen Liebling vergessen. Daher ist dieser Post eher ein vorläufiges Ergebnis. Was sind eure Lieblinge in Hamburg?

Dienstag, 6. September 2011

Urlaubserlebnis 3/11 - Baustellenmenü im Nil

Das Nil bietet nicht, wie man auf Grund des Namens annehmen könnte, ägypische sondern als Slowfood Fördermitglied, frische, regionale und gehobene Küche, die immer einen Besuch wert ist.

Jetzt braucht das Nil eine neue Küche und bis Mitte September gibt es ein Baustellenmenü, das ich gestern im Rahmen meiner Urlaubserlebnisse probiert habe.
Trotz Baustelle waren die Tische mit weissen Tischdecken gedeckt und ich konnte sogar draussen auf der wunderschönen Terrasse sittzen.























Der Brotkorb mit zwei Sorten noch warmen Brotes und Butter standen schnell auf dem Tisch.
Und dann kam das, auf das ich mich am meisten gefreut habe, die Vorspeise:
Bunte Bete mit jungem Ziegenkäse. Einfach aber so großartig!
Die Hauptspeise: Entrecôte mit Kartoffelecken, Cole Slaw und Sauce béarnaise.
Die Kartoffeln waren für mich ein wenig zu dunkel und ich hätt mir in der Sauce noch ein paar frische Kräuter gewünscht. Der Cole Slaw dagegen war perfekt, das Fleisch auf dem Punkt. 

Als Dessert gabs die riesen Portion Mousse au Chocolat mit -nicht wie angekündigt Kirschen sondern - Pflaumen. Das ist ja immer sehr lecker.
Der Service war sehr freundlich und unaufgeregt. Mein Highlight war auf jeden Fall die Vorspeise. Aber das könnt ihr euch ja denken, wo ich euch doch letztens so von der Roten Bete vorgeschwärmt habe. 

Also, als Fazit kann ich einen Besuch im Nil uneingeschränkt empfehlen.


Montag, 5. September 2011

Urlaubserlebnis 2/11 - Foodmarket

Ein Highlight im September in Hamburg ist jedes Jahr der Foodmarket. Über 100 Aussteller - Restaurants, kleine Manufacturen, Obst- und Gemüsehändler - geben sich in den Hallen des Hamburger Großmarktes ein Stelldichein.
Es ist wirklich eine wahre Freude diese wunderbaren Stände mit all den Leckerein zu sehen.

Ich habe mich für den Schäufelebraten vom Rind mit Wildkräuter Kartoffelstampf entschieden. Gerald Zogbaum von der Küchenwerkstatt hat mit seiner Mannschaft ein Meisterwerk an Zartheit erschaffen. Das Fleisch ist einfach so auf der Zunge zergangen. Ein Traum!


Nach einer weiteren Runde über die Stände bin ich wieder bei der Küchenwerkstatt gelandet, weil die Macarons so einladend aussahen und ich nicht widerstehen konnte.


























Dann möchte ich euch noch was ganz leckeres ans Herz legen. MARGE FeineCreationen.  Die Marmeladen sind so fruchtig und sehen so ansprechend aus. Die muss man einfach probieren!


Montag, 29. August 2011

Urlaubserlebnis 1/11 - Mittagessen im Slowman

Es wieder so weit: Ich habe Urlaub! Und das ist für jeden natürlich ein sehr schöner Zustand. Da ich dieses Mal nicht groß weg fahre - war ich doch im März erst auf Madeira - ist es wieder Zeit für Urlaubserlebnisse.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub ist es, die verschiedenen Mittagstische in Hamburg zu testen.
Heute war es nach einem Jahr wieder mal das Slowman. Berichte vom Dienstag und Donnerstag 2010 könnt ihr ja mal nach lesen.

Also heute - nach einem Jahr - gibt es das Slowman noch, alles wirkt eingespielter, professioneller. Den schnellen Teller gibt es immer noch, allerdings nicht mehr für € 8,90 sondern für € 10,90. 
Was aber vollkommen ok ist, denn die Portionen sind auch ein gutes Stück größer. 













Es gab heute Flusskrebs-Guken Maki. Für meinen Geschmack hätte es noch ein wenig Ingwer mehr sein können, aber geschmacklich wars gut.













Dann kamen die hausgemachten Tagliatelle mit Cherry-Tomaten, Ruccola und Parmesan, dazu ein noch warmes Pizzateigbrötchen und einem gemischtem Salat. 

Die Tagliatelle hätten für meinen Geschmack etwas mehr al dente sein können und es war etwas zu viel Sauce. Der Salat war sehr lecker. 








 Als Dessert gabs einen Schoko-Obst-Spiess mit Melonen Obstsalat. Passend und lecker.

Einen Espresso mit "Wellness"-Praline zum Abschluss. Ich hab allerdings nicht herausgefunden, was "Wellness" an der Praline sein soll, lecker wars auf jeden Fall und auch der Espresso war so, wie er sein soll: Stark, schwarz und heiß.

Ingesamt ist das Slowman immer einen Mittagstisch wert; allerdings hab ich so den Eindruck, dass die aussergewöhnlichen Aromen von vor einem Jahr den Essensgewohnheiten der Hamburger angepasst sind?!  

Welche Mittagstische in Hamburg kennt ihr noch? Welche soll ich ausprobieren?

Sonntag, 26. Juni 2011

Wildkräutersalat im Lokalgold

Gestern war das Wetter erstaunlicherweise ganz ordentlich. Was kann es da schöneres geben als in Hamburg an der Binnenalster zu sitzen und eine Kleinigkeit zu essen? Genau das habe ich gestern getan und zwar im Lokalgold auf der Binnenalster, einem alten Alsterdampfer samt Ponton. Das Lokalgold hat im Frühjahr diesen Jahres eröffnet und nach einigen bautechnischen erzwungenen Schliessungstagen, scheint es jetzt so, als seien die "Kinderkrankheiten" überstanden.

Ich wollte gestern nicht so viel essen und daher kam mir der Wildkräutersalat mit Kräutertofu gerade recht. Den Tofu hab ich nicht genommen, da Tofu an mich nicht rangeht. Aber erstmal gabs ofenfrisches, noch warmes Baguette mit Olivenöl, groben Meersalz und einer Tomatencreme.














Ich hab mir auch ganz genau angeschaut, wie die Serviette gefaltet war. Einfach aber effektiv.

Der Salat konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen. Und ich habe eine großartige Entdeckung gemacht: Olivenkraut! Schmeckt wie ein ganzer Olivenbaum. Muss ich haben.













Erfrischend und mit einigen Gaumenkitzlern versehen.

Der Service im Lokalgold war freundlich und professionell.
Die Rechnung kam in einer der Umgebung angepassten Form.
Insgesamt eine schöne neue Location. Ich komme wieder und probier das nächste Mal was "Richtiges".

Freitag, 24. Juni 2011

Tapstars - A dance revolution im St. Pauli Theater

Wow, ich bin sprachlos, war das inspirierend und klasse!

Was, ach so, ich fang mal von vorne an.
Letzte Woche kam über den Neustädter-Bonus-Ticker das Angebot die Tapstars für kleines Geld zu sehen; stand sowieso auf meiner Wunschliste, also gabs kein Halten mehr.

Meine Kollegen wollten mich heute mittag schon im Büro einsperren, weil die Angst hatten, ich könnte am Montag mit komischen Ideen ins Büro kommen, wenn ich diese durchtrainierten Menschen tanzenderweise sehen würde.

Und in der Tat: da müssen wir alle noch ein wenig an uns arbeiten ....

Aber jetzt zum heutigen Abend: Rasta Thomas Tap Stars A dance revolution haben eine Show voller Humor, mitreissender Musik und unglaublich schnellen Füßen geliefert. Angefangen mit der Musik der 20iger Jahre des letzen Jahrhunderts über Gene Kelly Singing in the rain, Mister Bojangles war auch dabei aber auch Queen, Beyonce, Hip Hop, einige Krumpingeinlagen.... usw. ich glaube kein Musikgenre hat gefehlt und man kann anscheinend zu allem steppen....

Das Bühnenbild war eine atemberaubende Abfolge von Flügen durch New York City, durchs Weltall oder aber durch graphische Linien.

Das Publikum hat von Anfang an getobt, mitgeklatscht (für mich eher zu laut, ich wollte ja das Steppen hören und nicht das arhythmische Klatschen meiner Nachbarin) und mit den Füßen gestampft.

Eine Show, die sich auf jeden Fall lohnt! Geht hin, noch bis zum 20. August im St. Pauli Theater.
Es war leider nicht erlaubt, Fotos zu machen. Schade, dass es noch Theater und Spielstätten gibt, die das verbieten. Warum? Kann doch eigentlich nur mehr Besucher in die Shows bringen, wenn wie hier das jemand liest und vielleicht Lust bekommt das mal live zu sehen...

Sonntag, 5. Juni 2011

Mittagessen in der Kleinen Brunnenstrasse 1

Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder im Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" essen. Ottensen liegt leider nicht auf meiner "Wochenend-Laufstrecke" und daher bin ich eher selten dort, was eigentlich schade ist, denn auf dem Spritzenplatz ist samstags ein kleiner aber feiner Ökomarkt. Vielleicht sollte ich doch öfter mal den Weg in Kauf nehmen.

Das Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" liegt idyllisch im Herzen von Ottensen. Die vielen Tische im Halbschatten laden ein, sich hinzusetzen und zu geniessen.
















Ich habe mich für das Tagesgericht entschieden: Osso Buco vom Lamm mit Rosmarin, gebratenen Artischocken und Rauke-Kartoffelpüree.

Das Fleisch war so zart und ist am Gaumen zergangen. Die Sauce war kräftig und sehr gehaltvoll. Das Püree durch den Rucola überraschend - wird nachgemacht! Das Gemüse knackig. Eine tolle Kombination.














Als Dessert habe ich auch die Tagesempfehlung genommen und das war genau das richtige. Eine weisse Schokolademousse mit altem Balsamico und Erdbeeren. Der Balsamico war tatsächlich süßer als die Mousse - unglaublich!

Fazit: Ein charmantes Restaurant mit einer frischen Küche... geht mal hin!

Freitag, 3. Juni 2011

Isemarkt in EHEC-Zeiten

Ich war heute auf dem Isemarkt. Der Isemarkt ist ein wunderschöner Wochenmarkt in Hamburg-Eppendorf. Er verläuft unter den U-Bahn Gleisen zwischen den Stationen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke. Jeden Dienstag und Freitag vormittag kann man Gemüse und Obst aus aller Welt, Fleisch, Fisch,  Käse, Blumen, ob Bio oder nicht, kaufen.... es gibt kaum was, was man dort nicht bekommt. Und heute - am Brückentag -  war es voll, sehr voll. Und das ist klasse.... Haben wir nicht alle gedacht, keiner kauft mehr Gemüse, Salate und Obst? Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe fast genauso viele Gurken und Tomaten wie sonst gesehen. Sicher, mein Eindruck war, dass gegen Ende der Marktzeit eher die Biostände und die, die eine Bescheinigung hatten, dass ihr Gemüse getestet wurde, leerer waren.

Die Stimmung bei den Marktbeschickern war etwas uneinheitlich - einige waren überrascht, dass sich so viele Leute durch den schmalen Weg durch die Stände gebahnt haben, andere genervt, dass einige Kamerateams unterwegs waren und wohl die nächsten Schreckensmeldungen verbreiten wollen. (Zitat: " Die wollen doch nur Quote machen.")

Alles in allem bin ich positiv überrascht und denke genau das muss der Weg sein: regional und saisonal beim Händler des Vertrauens kaufen.
Vielen Dank, liebe Marktbeschicker, dass ihr uns eure guten Produkte in die Stadt bringt und wir nicht bei Discountern einkaufen müssen!
Ich habe mein Gemüse mit einem guten Gefühl gekauft und werde es auch mit einem solchen essen!

Eine Bitte habe ich aber noch: Es ist ja unbestritten, dass es viele Kranke mit dem schweren Verlauf gibt. Und diese Personen brauchen Blutplasma. Bitte überlegt euch mal, ob Ihr Blut oder Plasma spenden möchtet und könnt. Und macht das. Damit es nicht knapp wird. Denn jeder von Euch könnte morgen eine Spende brauchen. Danke!

Mittagessen im Tiefenthal

Heute am Brückentag, der ja auch noch ein Freitag ist, habe ich die, für mich, seltene Möglichkeit genutzt, auf den Isemarkt, den wahrscheinlich schönsten Wochenmarkt in Hamburg, zu gehen.

Und obwohl ich mir ganz tolle Birnen-Gorgonzola-Nudeltaschen gekauft habe, hat es mich zum Mittagessen ins nahegelegene Tiefenthal gezogen. Die lauschige Terrasse unter alten Bäumen mit schönen Holzmöbeln, ist wirklich ein Schmuckstück. Wobei Eppendorf ja irgendwie überall schön ist, oder?














Ich mag es, wenn es eine Tageskarte gibt. Der freundliche und schnelle Service erklärte dann auch direkt, dass der Fisch, der heute auf der Karte stehe, noch nicht angekommen sei. Da ich mich schon vorher für die Rigatoni entschieden hatte, war mir das natürlich recht.














Die Rigatoni kamen nach angemessener Zeit und waren ganz nach meinem Geschmack. Die Süße der Feigen, das Kräftige des Gorgonzolas zusammen mit dem typischen Geschmack der rosa Beeren und einem Hauch fruchtiger Zitrone ergaben zusammen eine ungewöhnliche aber stimmige Kombination. Die Portion war so großzügig bemessen, dass ich nur ca. 2/3 geschafft habe. Ich hab dann erfahren, dass ich beim nächsten Mal auch ein kleine Portion bestellen könnte. Aber bei fairen 7 Euro kann man generell nicht meckern.

Allerdings gibt es doch einen kleinen Kritikpunkt. Ich mag es überhaupt nicht, wenn auf dem Tisch schon gemahlener Pfeffer und Salz im Streuer steht. Das ist nicht mehr als Niespulver und hat keinen Geschmack. Bitte liebe Gastronomen: Schafft Euch doch einfach Salz- und Pfeffermühlen an!

Aber alles in allem.... eine Empfehlung und ich komm bestimmt wieder!

Sonntag, 8. Mai 2011

Comment vous dire adieu?...

.... musste ich gestern als erste Seite der Speisekarte des Le PaqueBot, dem Restaurant des Thalia Theaters in der Hamburger Innenstadt lesen. Das PaqueBot ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil am Gerhart-Hauptmann-Platz. Die Inneneinrichtung im Art Déco Stil hat mich immer sehr an verschiedene Bistros in Paris erinnert.














Wie in Paris, habe ich auch sehr oft im PaqueBot mein Steak&Frites gegessen. Beim Salat gibt es immer genau 1! Cherrytomate und die hausgemachte Zwiebel-Kräuterbutter ist einfach ein Genuss.














Als Dessert hatte ich Mascarponecreme mit Erdbeeren. Cremig, fluffig, zum Reinlegen.

Ich mag es, wenn ich in Restaurants erkannt werde und meine Flasche Wasser schon fast auf dem Tisch steht. So wars immer im PaqueBot. Dank der freundlichen Service-Crew. Danke dafür!

Ach so, es gibt natürlich auch einen Grund, warum das PaqueBot im Thalia-Theater nicht weiter machen kann: die Intendanz des Theaters wollte eine Neuausrichtung des gastronomischen Konzeptes. Thema "Schanze meets Eppendorf" . Da passt der französische Bistrostil natürlich nicht. SCHADE! Bis Ende Juni 2011 könnt ihr nochmal hingehen.

Danke PaqueBot für viele leckere Steaks, manch netten Schnack und alles Gute! Adieu!

Montag, 2. Mai 2011

Eine Seefahrt, die ist lustig,....

... eine Seefahrt, die ist schön....

Gestern am Tag der Arbeit hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Nämlich eine Hafenrundfahrt mit Maike Brunk von der Elbinsel-Tour.
Fast pünktlich gings los und zwar hier mit: oha, das hat ganz schön geschaukelt, aber nur so lange wir noch nicht losgefahren waren, später wurde es ruhiger.


Charmant und fachkundig erklärte Maike die Route und erzählte so manchen Schwank.


Erstaunlich, dass diese 150m hohen Ungetüme fertig montiert aus Shanghai angeliefert werden. Und seht ihr, wie blau der Himmel gestern war?



Auch das ist Hamburg, Idylle am Ernst-August-Kanal im Biergarten "Zum Anleger".


Dort gab es Anleger-Bräu der Engel Biermanufaktur.




Nach einer kurzen Pause ging es im Doppeldeckerbus noch eine Runde durch den Hafen. Zweimal überquerten wir die Köhlbrandbrücke und man konnte mehr als die Leitplanken sehen, da wir in dem Bus ja so weit oben saßen. (Nicht dass ich schon mal über die Köhlbrandbrücke gefahren wäre)

Nach einem Abstecher in der Hafencity ging es zu den Landungsbrücken zurück. Macht die Rundfahrt mit Maike. Es lohnt sich!

Samstag, 30. April 2011

Mittagessen im I Vigneri

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im I Vigneri hinter dem Rathaus. Ich hatte einen Platz in der Sonne gesucht und ich liebe es, wenn die Tische auch draussen mit Tischdecke und Stoffservietten eingedeckt sind. Das ist umso erstaunlicher, da ich zu Hause nicht mal eine Tischdecke besitze.

Einziger Störfaktor waren Bauarbeiten am Haus gegenüber. Warum müssen die auch samstags arbeiten? Und der Wind. Tatsächlich musste ich bei mehreren Komponenten meines Essens aufpassen, dass diese, den vor mir sitzenden Gästen nicht in den Nacken fliegen würden.

Nach meiner Bestellung kam ein Gruß aus der Küche. Ein wenig Bresaola mit Rucola und Parmesan dazu richtig lecker, knusprig und frisches Brot und dieses fantastische Haus-eigene Olivenöl.


Mein Vorspeise war heute ein Carpaccio vom piemontesischen Fassona-Rind mit Rucola und Parmesan. Hätte ich was vom Gruß aus der Küche gewußt, hätte ich sicher eine andere Vorspeise gewählt. Aber das Fleisch war so zart und geschmackvoll, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.


Als Hauptgang bekam ich dann Tagliatelle di pasta fresca con ragù ·Emilia-Romagna. Die Nudeln waren auf dem Punkt al dente und das ragù würzig und so lecker.
Alles in allem auf jeden Fall eine Empfehlung, wenn ihr mal in der Innenstadt von Hamburg seid. Und nehmt am besten eine Flasche von dem Olivenöl mit. Dolce vita!

Sonntag, 13. Februar 2011

Kuchenklatsch - eine süße Idee

Wenn ich eine (Geschäfts)Idee richtig klasse finde, dann sollte es auch hier einen Platz haben.
Es ist Sonntagnachmittag, es hat letzte Nacht nochmal geschneit und der Himmel ist grau. Nicht wirklich das Wetter, das Lust macht, raus zu gehen und Hamburg im Frühling zu geniessen.
Die Alternative ist, auf dem Sofa zu liegen und zu lesen. Aber dann überkam mich der Appetit nach Kuchen und da ich nichts dergleichen im Hause habe, bekam ich den Tipp mal bei Kuchenklatsch vorbeizuschauen, also sozusagen virtuell. Gesagt, getan. Schnell die gewünschten Stücke ausgesucht. Bei 12 € Mindestbestellwert ist das natürlich mehr als ein Stück Kuchen, aber den Rest werde ich entweder morgen ins Büro mitnehmen oder einfrieren. Ich hab mich diesbezüglich noch nicht entschieden.
Aber jetzt zu Kuchenklatsch; alles mit Biozutaten ohne künstliche Aromen oder so ein Quatsch.
Kurz nach der Online-Bestellung rief eine sehr nette Dame an und sagte, daß zwei der ausgesuchten Kuchen schon aus wären und sie bot mir entsprechende Alternativen an. Wir haben uns dann noch ein wenig unterhalten.... am Schluss hatte ich eine Auswahl quer durch die Kuchentheke zum Sonderpreis.. und was dann kam, sah so aus: natürlich darf zum Kuchen auch die Klatschzeitschrift nicht fehlen ....

Wie klasse ist das denn bitte?? Also, Hamburger mit Kuchenhunger..... Kuchenklatsch ist eure Adresse!!! Großartige Idee!!! Viel Erfolg den Damen von Kuchenklatsch.

Samstag, 29. Januar 2011

Mittagessen im Tschebull - Das Wiener Schnitzel

Seit ca. 2 Wochen hab ich unglaubliche Lust auf ein richtiges Wiener Schnitzel. Also eins vom Kalb und nicht vom Schwein. Und wo könnte ich ein besseres bekommen als bei meinem neuen Lieblingsösterreicher in Hamburg - dem Tschebull.
Also gesagt, getan, ich hab sogar einen Platz bekommen, das Essen war schnell bestellt - kein Wunder, ich wußte ja, was ich wollte und dann gings los.

Eine feine Paprikacreme mit frischem Roggen- und superleckerem Speck-Zwiebelbrot machte den Anfang.
Und dann kams; ein super dünnes zartes Wiener Schnitzel dazu ein Kartoffelsalat und ein frischer grüner Salat und dieses fruchtige Moosbeerenchutney. Passte wunderbar dazu.











 


À propos: dieses Moosbeerenchutney hat nach irgend einem indisch schmeckenden Gewürz geschmeckt und da waren diese kleinen im Mund explodierenden Kügelchen drin.... und jetzt die Frage an die Foodies; was zum Himmel kann das sein??? Sachdienliche Hinweise erbeten....

Und dann das Dessert.... ich konnte wieder mal nicht widerstehen.... Kürbiskern-Honigparfait mit Pattaya-Mango, Joghurtschaum, Granatapfel und Bergpfeffer....... Ein Gedicht!! Wieder einmal hat sich der Besuch im Tschebull gelohnt und ich bin sicher, dass war nicht mein letzter!!

Theatererlebnis: Hanoch Rosenn´s Sprachlos

... Die Reise eines Mannes durch die 3-D-Welt....
Gestern wars mal wieder so weit: ich bin durch den Neustädter Bonus Ticker zu einem günstigen Ticket für Hanoch Rosenn gekommen. Für alle Hamburger, die den Neustädter Bonus Ticker nicht kennen.... in regelmäßigen Abständen kann man dort, wenn man schnell ist, Karten für Veranstaltungen in Hamburg bekommen. Anmelden lohnt sich!

Aber jetzt zum gestrigen Abend. Die Fliegenden Bauten sind ein großes Zelt direkt gegenüber dem Heilig Geist Feld an der Reeperbahn und dem Millerntorstadion; Heimat des FC St. Pauli.
Es war ein sehr erstaunlicher, großartiger Abend mit einer phantasievollen, lustigen Show.
Hanoch Rosenn hat die alte Pantomimen-Kunst ins 21. Jahrhundert geholt, er fügt sich in seine Videoinstallationen so perfekt ein, dass -zumindest mir - nicht zu jeder Sekunde klar war, was, wer und wo war.
Eigentlich bin ich SPRACHLOS!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mittagessen im Tschebull

Wer mich kennt, weiss, dass ich im Urlaub gerne die Mittagstische der Stadt ausprobiere.
Heute war also das Tschebull im Levantehaus in Hamburg an der Reihe. Wobei Mittagstisch wohl etwas untertrieben ist.
Da ich nun mal Urlaub habe, habe ich mir heute das 3-Gänge Relax Menü gegönnt und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Aber von vorn:
Ich hatte Glück und habe um kurz nach 12 noch einen Platz gekommen. Aufgrund einer größeren Geburtstagsgesellschaft haben spontane Gäste nach mir keinen mehr bekommen.
Ich wurde im "Kaminzimmer" platziert, mit Lammfellen auf den Stühlen. Allerdings bestand der Kamin - zum Glück - aus einem in der Wand eingelassenen Bildschirm mit Kaminfeuer DVD. Sonst wäre es auch sicher zu warm geworden.
Zum Menü:

Als Vorspeise gab es Feldsalat mit Estragonsenfdressing und knusprigen Ferkelbauch mit Nusstopping. Sehr gut abgestimmte Aromen, ein guter Einstieg.




Als Hauptgang gabs rosa gegarte Kalbshüfte mit Petersilienwurzelrisotto, Rosenkohl  & glacierten Äpfeln.
Das Risotto war auf dem Punkt, das Fleisch perfekt gegart und der Kohl sehr süß. Ich bin begeistert.

Das Dessert - der Zuckerschock - Lebkuchen-Schokoladenterrine mit Birnensorbet... wow, knusprig, süß, fruchtig, vollmundig.. ein Traum! Dazu den perfekten Kaffee - ein toller Abschluss für meine erste Tschebull-Erfahrung.

Noch ein Wort zur Einrichtung: in verschiedene Bereiche eingeteilt, von Lounge; Bar; Restaurant ... im Sommer auch mit Außenbereich auf der Mö. Aber am meisten haben mich die Toiletten beeindruckt... sonst stell ich ja solche Fotos hier nicht rein, aber sowas will ich euch nicht vorenthalten...
Ich bin mir sicher, das war nicht mein letzter Besuch im Tschebull. Klasse! Gefällt!


2. Theaterstreich - 6x7 The Art of Artistic and Dance

Am Abend des zweiten Weihnachtstages war ich in den Fliegenden Bauten am Heiligen-Geist-Feld bei 6x7.
Die Fliegenden Bauten sind ein großes Zelt, das für mich immer ein wenig zu gut geheizt ist. Die Athmosphäre dagegen ist grandios. Diesmal gab es Dinnertische im ganzen Zelt. Das hat mich auch dazu "verleitet" einen Rohmilchkäseteller mit Feigensenf für € 11,50 zu bestellen. Der Teller war sehr übersichtlich und ich bin mir nicht sicher, ob Frischkäse aus Rohmilch ist. Nun ja, jetzt aber zum eigentlichen Geschehen.
Eine Bemerkung vorab: Leider waren keine Fotos erlaubt, deshalb nur eins von vor Beginn der Veranstaltung, als ich das noch nicht wußte. Diese wunderhübsche Frau hat sehr sphärische Musik zum Essen aufgelegt und ist, was ich sehr schön fand, sehr mit und in der Musik aufgegangen. Ein schöner Anblick!

Dann ging es los, und ich muss sagen, ab da saß ich die meiste Zeit mit offenen Mund vor Stauen und Begeisterung auf meinem Stuhl. 13 junge Menschen entweder in Frack oder sehr knappen Unterwäschekleidern zu der Musik von Lale Andersen mit schwarz-weißen Videoinstallationen tanzten Emotionen pur. Die Zigarettenspitzen durfen in diesen Bildern natürlich nicht fehlen.
Weiter gings mit Tango im Stil von Gotan Project. Alles sehr sinnlich, energiereich und großartig getanzt. Zwischendurch gab es immer wieder akrobatische Darbietungen, die Stauen und Begeisterung zur Folge hatten. So z.B. ein Handstandakrobat, der auf 4 Stangen seine Künste vorführte ... Großartig!

Insgesamt ein absolut gelungener Abend mit begnadeten Körpern, tollen Tänzern, mitreissender Musik und einem großartigen Konzept.
Wenn ihr die Möglichkeit hab, dieses Ensemble irgendwo zu sehen ... zögert nicht! Es lohnt sich.

Sonntag, 26. Dezember 2010

1. Theaterstreich: Nacht-Tankstelle im St. Pauli Theater

Seit ich nach Hamburg gezogen bin, gehe ich in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ins Theater, Konzert, Zirkus etc. Fast jeden Tag. Mit Spaß. Und großen Augen.

Gestern nachmittag also der erste Streich: Nacht-Tankstelle: Der neue Liederabend von Franz Wittenbrink.

Franz Wittenbrink ist zumindest in Hamburg bekannt für seine szenischen Erzähl-Liederabende, die immer wieder überraschend und mit großartigen Sängern ausgestattet sind. Dabei mischt er gekonnt allseits bekannte Lieder - zum Teil mit eigenen Texten, zum Teil im Orginal - mit Eigenkompositionen. Mit viel Witz und Augenzwinkern ist ein Wittenbrink Abend ein sehr kurzweiliger.

Jetzt zum gestrigen Abend:

In fast Originalkulisse der Esso Tankstelle auf dem Kiez treffen sich die Nachtschwärmer. Und es ist ein besonderer Abend, der da allerlei Volk – in diesem Fall die Punkerin, den arbeitslosen Seemann, den Philosophieprofessor, den jungen Rapper, die aus dem Augustinum entlaufene Seniorin samt der sie suchenden polnischen Altenpflegerin, der Betrunkene von der Weihnachtsmannvermittlung, die Prostituierte, die Investment-Bankerin oder gar ein Eisbär - in ihrer Tristesse vereint: Der Heilige Abend. Zeit einzukehren, das Jahr Revue passieren zu lassen. (Text vom St. Pauli Theater)

Eine hinreißende Mischung der Charaktere und Musikgenres - vom Weihnachtslied, über Aggro Rap, Pop, Jazz, Funk, Soul, Reggae, Rock, Singer-Songgwriter..... und ich hab bestimmt noch was vergessen.

Das Theater war am 1. Weihnachtstag um 15 Uhr leider nur halb besetzt, was den Vorteil hatte, dass ich nicht im zweiten Rang auf meinem bezahlten Platz saß sondern unten im Parkett... 

Es war ein sehr gelungener Nachmittag und ich freu mich auf auf meinen zweiten Wittenbrinkabend an Silvester beim Thalia Vista Social Club im Thalia Theater. Das Stück werde ich dann zum vierten Mal sehen und als 4. Theaterstreich natürlich hier verbloggen.

Heute abend geht es in die Fliegenden Bauten zu 6x7- einer sinnlichen Tanz- und Artistikshow - davon aber morgen mehr.

Sonntag, 26. September 2010

Ein Tag auf dem Gut Wulksfelde

Seit zwei Jahren bekomme ich vom Gut Wulksfelde meine Lebensmittel geliefert. Jetzt gabs die Möglichkeit mir das Ganze mal aus der Nähe anzuschauen. Meine Kollegin und Freundin Yvonne fand die Idee auch gut und so fuhren wir mit Kindern, Nachbarn, Freunden etc nach Tangstedt kurz hinter der Hamburger Stadtgrenze. Als erstes fiel mir die wunderbare Organisation auf, so dass wir schnell und unkompliziert auf das Parkplatzfeld geleitet wurden. Dank der guten Beschilderung fanden wir auch schnell den Weg auf das Gutsgelände.

Seit über 20 Jahren wird auf dem ehemaligen Staatsgut eine vielseitige ökologische Landwirtschaft gemäß den Bioland-Richtlinien betrieben. Man spürt mit jedem Schritt auf dem modernen Gut die Liebe und die Leidenschaft mit der alle an diese Sache glauben. Ich bin ehrlich beeindruckt!
Eine Vielzahl von Ständen waren aufgebaut, wo Erzeugnisse der Region aber auch dänische Holzclogs angeboten wurden. Und mein Lieblings Eisladen mit dem besten Eis Hamburgs war auch da: Eis Hilmar



Für Kinder ist dieses Gut ein Paradies mit Streichelzoo, Spielgeräten und so wunderbare Aktion wie Stockbrot rösten, Bilder malen mit Biofarben, Kletteraktionen, .....

Eine wirkliche Entdeckung war für mich "Ziegenbutter". Zusammen mit einem Honig-Salz Brot definitiv eine Empfehlung.

Dann habe ich den Schweinestall gefunden und mir die Kinder geschnappt und mal geschaut, wie die Schweine da so leben. Sie haben die Möglichkeit nach belieben in den überdachten Aussenbereich zu gehen und mit viel Stroh es sich so richtig gemütlich zu machen.... Meine kleinen Freunde waren allerdings etwas schockiert, dass die Tiere alle geschlachtet werden.

Als Abschluss sind wir dann noch mit dem Traktor auf die Kartoffelfelder gefahren worden um dort selber mal die Erfahrung zu machen nach Kartoffeln zu wühlen.
 Mit reicher Ernte sind wir nach 5 Stunden an der frischen Luft müde aber sehr zufrieden in unser Stadtleben zurück gefahren.
Dieser Kartoffelsack wog übrigens 10 kg.
Nachdem die Kinder morgens von dieser Idee nicht wirklich überzeugt waren, gab es am Ende 8 von 10 Punkten für diesen Tag... Ein Erfolg!