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Mittwoch, 5. Februar 2014

Größter Vocal Flashmob Deutschlands - mit Hamburg Singt

Was lange währt - und so weiter....

Anfang Juli 2013 hat Hamburg singt gezeigt, was es heißt, wenn sich ein paar Hamburger an einem Nachmittag zum Singen treffen.
Und dieses Video - was nun endlich fertig geworden ist, zeigt wunderbar, wie ca. 2000 Sänger die Europa Passage in Hamburg zum Beben gebracht haben.



Wir Teilnehmer, die irgendwo in diesem Gewusel standen, können jetzt auch endlich erfahren, was an diesem Samstag im Sommer eigentlich passiert ist. Denn sehen konnten wir damals nicht viel - aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht.

Danke an das Team von Hamburg Singt für die Organisation und die Europa Passage, dass sie uns "reingelassen" haben.

Sonntag, 12. Februar 2012

Wine & Dine im Fillet of Soul


Das Fillet of Soul ist einer meiner Favoriten in Hamburg. Frische und freche Küche, ein schönes Ambiente in den Deichtorhallen unweit des Hamburger Hauptbahnhofs. Im Sommer stehen vor dem Restaurant Tische und Strandkörbe. Nach einem Besuch in den Deichtorhallen lohnt sich der Besuch immer. Daher wundert es auch nicht, dass ich den Newsletter abonniert habe. Und machmal, ja manchmal muss man schnell sein, den dann werden Plätze für Sonderevents verlost. So hatte ich vor knapp 1 1/2 Jahren schon mal das Glück bei einem der Moviedinners dabei sein zu dürfen.
So, und jetzt hat das Glück wieder zugeschlagen. Und zwar zum Wine & Dine am 10. Februar 2012. Eine Begleitung hab ich schnell gefunden. Meine Freundin Yvonne hat mich wieder begleitet. Danke Yvonne, es war ein toller Abend.

Weinpartner war das Weingut Bergdolt-Reif & Nett. Der Winzer Christian Nett und hat zusammen mit Patrick Gebhardt vom Fillet of Soul durch den Abend geführt und Speisen und Weine erklärt und das in sehr charmanter Weise.

Aber genug der Vorreden..... was gabs eigentlich?


Secco "Brunetto"
Grumbeerpannekuche mit Forellentatar, Kresse und weißem Kees
Also für uns Nordlicher, Kartoffelpuffer mit Forellentatar und Quark.




Sauvignon blanc
Ceviche von der Jacobsmuschel mit Blutorange, Staudensellerie, geröstetem weißem Sesam, Dill, Frühlingslauch & Frisée
Selbst Yvonne, die so gar nichts mit rohem Fisch anfangen kann, lies sich überzeugen, dass die Säure der Blutorange die Jacobsmuschel gar gezogen hat. Sie hat immerhin die Hälfte gegessen. Ich auch, da ich immer sehr aufpassen muss, dass ich nicht zu viel jod-haltige Sachen esse.



Pin:ox
*Pfälzer Anfängersaumagen*
Gebratene Ravioli vom Landschwein mit Gequellde, Majoran, Spitzkohl & Pinot X-Schaum


1838
Gebratener Loup de Mer mit frischem Lorbeer, gerösteten Artischocken, Schmorzwiebeln & Portwein-Trüffel-Vinaigrette


Ole-Ola
Geschmorrte Ochsenbacke mit Selleriepüree, Schwarzwurzelcrunch, schwarzer Johannesbeerjus & Liebstöckel
Ich liebe Ochsenbacke, wenn sie so zart ist, dass sie einfach auf der Gabel zerfällt. War hier der Fall und auch die Schwarzwurzel-Chips sind eine tolle Entdeckung.



Muskateller
Ziegenfrischkäse-Soufflé mit Holunderblüten-Parfait und Mandel-Dörraprikosen-Grösteltem
Ja, also hierzu muss man ja wirklich nichts sagen.





Ich habe die Fotos natürlich ohne Blitz gemacht, da ich die anderen Gäste nicht stören wollte, deshalb sind sie leider nicht so ganz super geworden.


Dienstag, 24. Januar 2012

Küchenparty im Restaurant Nil am 22. Januar 2012

Das Nil hat zur zweiten Küchenparty gerufen und zahlreiche Feinschmecker sind dem Ruf an dem verregneten Sonntag Nachmittag gefolgt.
Am Eingang gab es für jeden Gast ein rot/goldenes Bändchen und eine kurze Erklärung, wo was zu finden ist.

Mit einem Glas Prosecco wurde man auf das Abenteuer eingestimmt. Ein erster Weg führte mich in den zweiten Stock in die Hauptküche des schönen Restaurants.
Mit diesen Aussichten auf spätere Köstlichkeiten ging es wieder runter und über den Garten in die angegliederte Demoküche. Ein Blick in den wunderschönen Garten/Terrasse des Nil  hab ich anläßlich des Baustellenmenues gezeigt.

Dort erwarteten mich weitere Leckereien:


Angefangen habe ich dann auch mit der Oxenbacke. Die war so zart, dass es nicht einmal ein Messer dazu gab. War auch definitiv nicht notwendig. Das Fleisch zerfiel unter der Gabel. Toll!



Auch der Salat und Flammkuchen waren ein Genuss. In der anderen Küche hab ich mich dann auch durchprobiert. Da es immer so kleine Portionen waren, war das gut möglich.
Da ich mich nicht für eins der Desserts entscheiden könnte, hab ich gleich beide zum Abschluss diesen tollen Abends genossen.

Rundum eine sehr gelungene Veranstaltung mit netten Menschen und wie immer unaufgeregtem Service. Die Empfehlung für das Nil besteht weiterhin uneingeschränkt.
Die nächste Küchenparty finden übrigens im Mai statt.

Sonntag, 6. November 2011

Besonderslecker im Museum der Arbeit

Heute war Besonderslecker wieder im Museum der Arbeit in Hamburg. Das letzte Mal im Mai war ich leider verhindert, so dass es für mich heute das erste Mal war.
Eine schöne Mischung kleiner Hamburger Manufakturen versammelt sich im Museum der Arbeit und bietet selbstgemachtes, was man sonst nicht immer in den Läden bekommt. Überall kann man probieren und die stolzen und freundlichen Hersteller geben bereitwillig Auskunft über Zutaten und Verwendungsmöglichkeiten. Man merkt den Leuten den Spaß, an dem, was sie tun, an. Das ist sehr schön zu sehen!
Wer wissen will, wer alles ausgestellt hat, schaut am besten in die Ausstellerliste. Und wer ein paar Impressionen auf sich wirken lassen möchte.... bitte schön!

 Schön früh nach der Eröffnung ist die Halle gut gefüllt.
 Marge hat den Weihnachtsdreier vorgestellt.






































Julia´s Soulfood bedarf keiner weiteren Worte, oder?






































Ich hab die "Himbeerfelder für immer" von Senf Pauli probiert.... richtig lecker!



Slowfisch in Bremen

Gestern war ich auf der Slowfisch in Bremen. Getroffen habe ich mich mit anderen Bloggern z.B. Hendrik von Wurstsack , Steph vom Kleinen Kuriositätenladen oder Benedikt von Essen und Trinken .. Es war eine bunte Truppe und wir hatten die große Ehre, von zwei Slowfood Mitgliedern über die Messe geführt zu werden.

Ich war eigentlich mit Essen ohne Kantine gemeldet, denk aber, dieser Bericht passt besser hier hin.

Erste Station war der Slowfood Stand, wo die Leitsätze von Slowfood (gut, sauber und fair) erklärt wurden. Ich bin seit vielen Jahren Slowfood Mitglied, weil ich denke, dass es sehr wichtig ist, die Vielfalt der Lebensmittel zu erhalten und Lebensmittel so zu produzieren, dass es tatsächlich noch "Lebens"-Mittel sind.
Weiterhin ist das Slowfood Youth Food Movement vorgestellt worden, das Netzwerk der jungen Slow Foodies.

Zweite Station war Neuland. Der Verein hat Richtinien definiert, wie Fleisch artgerecht und umweltschonend produziert werden kann. Auch werden hier seltene Arten wie das Bunte Bentheimer wieder gezüchtet. Ich hab eine Bratwurst dort am Stand gegessen und die war richtig gut!!

Weiter gings zu Kutterfisch. Dort wurde uns erklärt, wie Beifang vermieden werden kann (durch größere Maschengröße), wie wir auch bei abgepacktem Fisch anhand der Tracking Nummer genau sehen können, wann und wo unser Fisch gefangen wurde, wie das Schiff und der Kapitän heißt.
Ich darf ja leider nur sehr selten Fisch essen, aber achten sollte man auf jeden Fall auf das MSC Siegel achten.




Die letzte Station des Slowfisch Rundgangs war der Stand von Augustus-Rex -  eine besondere Spezialitätenbrennerei aus Dresden. Augustus Rex verwendet für seine Destillate alte, fast vergessene Obstsorten. Das kann man in den Bränden und Likören riechen und schmecken. Aber auch Brände aus Schokolade oder Espresso - Nein, ich hab die nicht alle probiert. Eine spannende Geschichte fand ich das "Dresdner weiße Wunder" , beim dem aus Milch Alkohol gewonnen wurde.

Insgesamt war das ein sehr schöner Besuch der Slowfisch und ich danke nochmal Kristin Skandera von der Messe Bremen, die das alles für uns Blogger möglich gemacht hat!

Montag, 5. September 2011

Urlaubserlebnis 2/11 - Foodmarket

Ein Highlight im September in Hamburg ist jedes Jahr der Foodmarket. Über 100 Aussteller - Restaurants, kleine Manufacturen, Obst- und Gemüsehändler - geben sich in den Hallen des Hamburger Großmarktes ein Stelldichein.
Es ist wirklich eine wahre Freude diese wunderbaren Stände mit all den Leckerein zu sehen.

Ich habe mich für den Schäufelebraten vom Rind mit Wildkräuter Kartoffelstampf entschieden. Gerald Zogbaum von der Küchenwerkstatt hat mit seiner Mannschaft ein Meisterwerk an Zartheit erschaffen. Das Fleisch ist einfach so auf der Zunge zergangen. Ein Traum!


Nach einer weiteren Runde über die Stände bin ich wieder bei der Küchenwerkstatt gelandet, weil die Macarons so einladend aussahen und ich nicht widerstehen konnte.


























Dann möchte ich euch noch was ganz leckeres ans Herz legen. MARGE FeineCreationen.  Die Marmeladen sind so fruchtig und sehen so ansprechend aus. Die muss man einfach probieren!


Freitag, 24. Juni 2011

Tapstars - A dance revolution im St. Pauli Theater

Wow, ich bin sprachlos, war das inspirierend und klasse!

Was, ach so, ich fang mal von vorne an.
Letzte Woche kam über den Neustädter-Bonus-Ticker das Angebot die Tapstars für kleines Geld zu sehen; stand sowieso auf meiner Wunschliste, also gabs kein Halten mehr.

Meine Kollegen wollten mich heute mittag schon im Büro einsperren, weil die Angst hatten, ich könnte am Montag mit komischen Ideen ins Büro kommen, wenn ich diese durchtrainierten Menschen tanzenderweise sehen würde.

Und in der Tat: da müssen wir alle noch ein wenig an uns arbeiten ....

Aber jetzt zum heutigen Abend: Rasta Thomas Tap Stars A dance revolution haben eine Show voller Humor, mitreissender Musik und unglaublich schnellen Füßen geliefert. Angefangen mit der Musik der 20iger Jahre des letzen Jahrhunderts über Gene Kelly Singing in the rain, Mister Bojangles war auch dabei aber auch Queen, Beyonce, Hip Hop, einige Krumpingeinlagen.... usw. ich glaube kein Musikgenre hat gefehlt und man kann anscheinend zu allem steppen....

Das Bühnenbild war eine atemberaubende Abfolge von Flügen durch New York City, durchs Weltall oder aber durch graphische Linien.

Das Publikum hat von Anfang an getobt, mitgeklatscht (für mich eher zu laut, ich wollte ja das Steppen hören und nicht das arhythmische Klatschen meiner Nachbarin) und mit den Füßen gestampft.

Eine Show, die sich auf jeden Fall lohnt! Geht hin, noch bis zum 20. August im St. Pauli Theater.
Es war leider nicht erlaubt, Fotos zu machen. Schade, dass es noch Theater und Spielstätten gibt, die das verbieten. Warum? Kann doch eigentlich nur mehr Besucher in die Shows bringen, wenn wie hier das jemand liest und vielleicht Lust bekommt das mal live zu sehen...

Montag, 2. Mai 2011

Eine Seefahrt, die ist lustig,....

... eine Seefahrt, die ist schön....

Gestern am Tag der Arbeit hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art. Nämlich eine Hafenrundfahrt mit Maike Brunk von der Elbinsel-Tour.
Fast pünktlich gings los und zwar hier mit: oha, das hat ganz schön geschaukelt, aber nur so lange wir noch nicht losgefahren waren, später wurde es ruhiger.


Charmant und fachkundig erklärte Maike die Route und erzählte so manchen Schwank.


Erstaunlich, dass diese 150m hohen Ungetüme fertig montiert aus Shanghai angeliefert werden. Und seht ihr, wie blau der Himmel gestern war?



Auch das ist Hamburg, Idylle am Ernst-August-Kanal im Biergarten "Zum Anleger".


Dort gab es Anleger-Bräu der Engel Biermanufaktur.




Nach einer kurzen Pause ging es im Doppeldeckerbus noch eine Runde durch den Hafen. Zweimal überquerten wir die Köhlbrandbrücke und man konnte mehr als die Leitplanken sehen, da wir in dem Bus ja so weit oben saßen. (Nicht dass ich schon mal über die Köhlbrandbrücke gefahren wäre)

Nach einem Abstecher in der Hafencity ging es zu den Landungsbrücken zurück. Macht die Rundfahrt mit Maike. Es lohnt sich!

Samstag, 29. Januar 2011

Theatererlebnis: Hanoch Rosenn´s Sprachlos

... Die Reise eines Mannes durch die 3-D-Welt....
Gestern wars mal wieder so weit: ich bin durch den Neustädter Bonus Ticker zu einem günstigen Ticket für Hanoch Rosenn gekommen. Für alle Hamburger, die den Neustädter Bonus Ticker nicht kennen.... in regelmäßigen Abständen kann man dort, wenn man schnell ist, Karten für Veranstaltungen in Hamburg bekommen. Anmelden lohnt sich!

Aber jetzt zum gestrigen Abend. Die Fliegenden Bauten sind ein großes Zelt direkt gegenüber dem Heilig Geist Feld an der Reeperbahn und dem Millerntorstadion; Heimat des FC St. Pauli.
Es war ein sehr erstaunlicher, großartiger Abend mit einer phantasievollen, lustigen Show.
Hanoch Rosenn hat die alte Pantomimen-Kunst ins 21. Jahrhundert geholt, er fügt sich in seine Videoinstallationen so perfekt ein, dass -zumindest mir - nicht zu jeder Sekunde klar war, was, wer und wo war.
Eigentlich bin ich SPRACHLOS!

Dienstag, 28. Dezember 2010

2. Theaterstreich - 6x7 The Art of Artistic and Dance

Am Abend des zweiten Weihnachtstages war ich in den Fliegenden Bauten am Heiligen-Geist-Feld bei 6x7.
Die Fliegenden Bauten sind ein großes Zelt, das für mich immer ein wenig zu gut geheizt ist. Die Athmosphäre dagegen ist grandios. Diesmal gab es Dinnertische im ganzen Zelt. Das hat mich auch dazu "verleitet" einen Rohmilchkäseteller mit Feigensenf für € 11,50 zu bestellen. Der Teller war sehr übersichtlich und ich bin mir nicht sicher, ob Frischkäse aus Rohmilch ist. Nun ja, jetzt aber zum eigentlichen Geschehen.
Eine Bemerkung vorab: Leider waren keine Fotos erlaubt, deshalb nur eins von vor Beginn der Veranstaltung, als ich das noch nicht wußte. Diese wunderhübsche Frau hat sehr sphärische Musik zum Essen aufgelegt und ist, was ich sehr schön fand, sehr mit und in der Musik aufgegangen. Ein schöner Anblick!

Dann ging es los, und ich muss sagen, ab da saß ich die meiste Zeit mit offenen Mund vor Stauen und Begeisterung auf meinem Stuhl. 13 junge Menschen entweder in Frack oder sehr knappen Unterwäschekleidern zu der Musik von Lale Andersen mit schwarz-weißen Videoinstallationen tanzten Emotionen pur. Die Zigarettenspitzen durfen in diesen Bildern natürlich nicht fehlen.
Weiter gings mit Tango im Stil von Gotan Project. Alles sehr sinnlich, energiereich und großartig getanzt. Zwischendurch gab es immer wieder akrobatische Darbietungen, die Stauen und Begeisterung zur Folge hatten. So z.B. ein Handstandakrobat, der auf 4 Stangen seine Künste vorführte ... Großartig!

Insgesamt ein absolut gelungener Abend mit begnadeten Körpern, tollen Tänzern, mitreissender Musik und einem großartigen Konzept.
Wenn ihr die Möglichkeit hab, dieses Ensemble irgendwo zu sehen ... zögert nicht! Es lohnt sich.

Sonntag, 26. Dezember 2010

1. Theaterstreich: Nacht-Tankstelle im St. Pauli Theater

Seit ich nach Hamburg gezogen bin, gehe ich in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ins Theater, Konzert, Zirkus etc. Fast jeden Tag. Mit Spaß. Und großen Augen.

Gestern nachmittag also der erste Streich: Nacht-Tankstelle: Der neue Liederabend von Franz Wittenbrink.

Franz Wittenbrink ist zumindest in Hamburg bekannt für seine szenischen Erzähl-Liederabende, die immer wieder überraschend und mit großartigen Sängern ausgestattet sind. Dabei mischt er gekonnt allseits bekannte Lieder - zum Teil mit eigenen Texten, zum Teil im Orginal - mit Eigenkompositionen. Mit viel Witz und Augenzwinkern ist ein Wittenbrink Abend ein sehr kurzweiliger.

Jetzt zum gestrigen Abend:

In fast Originalkulisse der Esso Tankstelle auf dem Kiez treffen sich die Nachtschwärmer. Und es ist ein besonderer Abend, der da allerlei Volk – in diesem Fall die Punkerin, den arbeitslosen Seemann, den Philosophieprofessor, den jungen Rapper, die aus dem Augustinum entlaufene Seniorin samt der sie suchenden polnischen Altenpflegerin, der Betrunkene von der Weihnachtsmannvermittlung, die Prostituierte, die Investment-Bankerin oder gar ein Eisbär - in ihrer Tristesse vereint: Der Heilige Abend. Zeit einzukehren, das Jahr Revue passieren zu lassen. (Text vom St. Pauli Theater)

Eine hinreißende Mischung der Charaktere und Musikgenres - vom Weihnachtslied, über Aggro Rap, Pop, Jazz, Funk, Soul, Reggae, Rock, Singer-Songgwriter..... und ich hab bestimmt noch was vergessen.

Das Theater war am 1. Weihnachtstag um 15 Uhr leider nur halb besetzt, was den Vorteil hatte, dass ich nicht im zweiten Rang auf meinem bezahlten Platz saß sondern unten im Parkett... 

Es war ein sehr gelungener Nachmittag und ich freu mich auf auf meinen zweiten Wittenbrinkabend an Silvester beim Thalia Vista Social Club im Thalia Theater. Das Stück werde ich dann zum vierten Mal sehen und als 4. Theaterstreich natürlich hier verbloggen.

Heute abend geht es in die Fliegenden Bauten zu 6x7- einer sinnlichen Tanz- und Artistikshow - davon aber morgen mehr.

Freitag, 17. September 2010

Urlaubserlebnis 8: Moviedinner im Fillet of Soul

"Du bist gut? Dann zeigs mir!" - "Sehe ich aus wie eine Schule?"

Einer glücklichen Fügung und meiner schnellen Reaktion habe ich zu verdanken, dass ich 2 Karten für das Moviedinner in einem meiner Lieblingsrestaurants, dem Fillet of Soul in den Deichtorhallen, gewonnen habe. Eine Begleitung war auch schnell gefunden, meine liebe Kollegin und Freundin Yvonne hat mich begleitet.
Pünkltlich um 7 füllte sich das sehr schön gestaltete Restaurant und kurz danach kam das flinke und freundliche Serviceteam mit der amuse bouche... Habt ihr schon mal den Ausdruck "Maurermarmelade" gehört? Ich nicht aber es es war ein perfekt gewürztes kleines Mettbrötchen...

Danach folgten in entspannten Abständen die drei Gänge des Moviedinners.

Vorspeise
Labskaus unplugged *bifteki-style*

Rindertartar vom Bio-Galloway mit geschmorter Roter Bete, Wildkräutersalat, Kartoffelcruch und Ei-Kressedressing.


Hauptgang
Pannfisch-Kabeljau mit serbischen Gulaschkartoffeln, dicker Ölivenöl-Senf-Mayo und Estragon-Sauerampfer-Salat

Unglaublich neuer Geschmack bei dem Salat.... eine Entdeckung!


Dessert
Strudel von Roter Grütze & Franzbrötchen im Yufkateig mit hausgemachtem Ayraneis

Ein Gedicht!


Dann begann der Film zum Menue: Kurz & Schmerzlos von Fatih Akin (allerdings ohne Moritz Bleibtreu - wen hab ich denn da verwechselt?) Und wie es sich für ein Kinoerlebnisse gehört, durften die Snacks natürlich auch nicht fehlen....

Alles in allem wirklich ein gelungener Abend - sowohl in kullinaischer als auch optischer Hinsicht. DANKE Fillet of Soul und bitte macht weiter so!!

Mittwoch, 15. September 2010

Urlaubserlebnis 6: Ein Kochabend bei der Schlemmerfee

Das wolte ich ja schon lange mal machen: ein Kochabend unter professioneller Anleitung. Gestern war es dann soweit, ein euro-asiatischer Crossover Abend mit der Köchin Tina Urban.
Eine kleine Truppe - 4 Personen - findet sich pünktlich um 19 Uhr in der Pottcooker - Küche ein. Nicht groß aber schick. Sowas hätte ich auch sehr gerne. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hat Tina das abendliche Menue erklärt, dann wo was in der Küche zu finden ist und schwups gings auch schon los. Da wir so wenige Teilnehmer waren, konnten diesmal keine Teams für die 4 Gänge gebildet werden, sondern jeder hatte seinen eigenen.
 Hier das Menue in Bildern und Worten:

Vorspeise
Pfifferling und Spinat im Reisblatt mit Ingwerschaum

Für mich persönlich war es etwas zu salzig und ein Schaum ist es auch nicht geworden aber die Idee mit den Reisblättern werde ich auf jeden Fall mal aufgreifen.


Zwischengang
Apfel-Karotten-Süppchen mit Ingwer und Chilifäden

Karottensuppe ist ja sowieso einer meiner Favoriten, die Variante mit den Chilifäden hab ich noch nicht ausprobiert, hat mir aber gut gefallen.


Hauptgang
Fischfilet mit Haselnuss-Limettenkruste auf Ingwer-Kartoffelschnee mit gebratener Ananas

Eine Neuigkeit war für mich die Herstellung der Haselnuss-Limettenkruste. Die fertige Masse wird zwischen Klarsichtfolie dünn ausgerollt und dann eingefroren.

Dessert
Pflaumen-Käse-Tempura mit Thaibasilikum auf Kombucha-Sauce

Es war lecker und eine ungewöhnliche Kombination, allerdings mir persönlich etwas zu süß.

Fazit
Ein rundum gelungener Abend mit netten Leuten und schaut euch mal bitte diese Traum-Schublade an....

Mittwoch, 1. September 2010

Urlaubserlebnis 1 - le cirque invisible im St. Pauli Theater

Drei Wochen liegen nun vor mir mit vollem Programm in der schönsten Stadt der Welt.
Den Auftakt machte gestern ein zauberhafte Veranstaltung: Le cirque invisible im St. Pauli Theater zu Hamburg.
Dank des Neustädter Bonus Tickers gab es die Karten für urlaubskassenfreundliche € 15. Schaut mal rein, die Aktionen sind sehr vielfältig und manchmal sehr interessant.

Jetzt aber zum gestrigen Abend: le cirque invisible mit und von Victoria Chaplin (Tochter von Charlie Chaplin) und Ihrem Mann Jean-Baptiste Thiérréé.
Habt ihr schon mal lesende Kaninchen oder singende Gänse gesehen? Oder Kerzen, die im Mund verschwinden und im Bauch weiter leuchten? Oder gar wunderbare Verwandlungen in Fabelwesen, Echsen, Kamele oder Pferde?
Jean Baptiste ist Clown und Magier und es ist erstaunlich, was alles in seinen Zauberkoffern versteckt ist und mit seinen absurden Tricks hat er die Lacher auf seiner Seite.
Victoria entführt in eine phantasievolle, träumerische Welt, die immer wieder mit ihren verblüffenden Verwandlungen überrascht.

Insgesamt war dieser Abend ein wunderschöner Einstieg in meinen Urlaub.

Dienstag, 20. Juli 2010

Ein Wochenende im Ruhrgebiet - Teil 2 -














Sonntag war der Tag der grossen A40-Sause und da wir uns keine Sekunde davon entgehen lassen wollten haben wir morgens um 8 (in Worten: acht!!) Uhr eine erste Besichtigung gestartet....
Habt ihr schon mal eine der meist befahrenen Autobahnen Deutschlands leer gesehen??? Hier ist der Beweis:
Unglaublich, oder?? Das wurde dann später die sog. "Mobilitätsspur".
Um 11 Uhr ging es dann offiziell los und es füllte sich schnell. So einen Event läßt sich auch kein Ex-Pottler entgehen... Hier folgen ein paar Impressionen:


















Ein Highlight war, dass wir uns mit meinem Ex-Kollegen und Freund, dem Weinschreiber samt Frau getroffen und im Oliv in Rüttenscheid einen sehr entspannten und unterhaltsamen Nachmittag verbracht haben... Der Weinschreiber hat es auch fast unbeschadet überlebt... Nein, nicht weil wir drei Mädels ohne Unterlass geschnattert haben, sondern weil der Weinschreiber einfach den falschen Platz erwischt hat... plötzlich tat sich ein vorher unsichtbares Loch im Boden auf und der Herr machte in Zeitlupe den Abflug nach hinten... :-) Wir haben erst gelacht als klar war, dass er noch lebt .... Danke Essen für dieses tolle Wochenende!

Sonntag, 6. Juni 2010

Jamie Cullum in Hamburg

Am Donnerstag war es endlich so weit! Das Konzert von Jamie Cullum in der Laeiszhalle.
Nachdem ich mir die Karte schon im November letzen Jahres gekauft habe, war die Vorfreude groß.
 Zumal die Laeiszhalle wohl eins der schönsten Konzerthäuser Hamburgs, wenn nicht sogar Deutschlands, ist, was Jamie Cullum auch am Anfang des Konzertes zu dem Spruch verleitete, dass er befürchte jeden Moment rausgeschmissen zu werden.

Die Vorgruppe war nicht weiter der Rede wert, also lieber gleich zu Jamie Cullum.
Ich habe da nur ein Wort für seine Show: WOW!!! 
Sei es, dass er mal eben mit seinen Musikern mitten in die Halle zwischen die Reihen geht und unplugged Cry me river singt oder und das war für mich das absolute Highlight: I get a kick out of you nur mit Bassbegleitung und Fingergeschnippse. So sah das aus:



Das ist der Wahnsinn, oder??? Sonst hat er alle meine Lieblingssongs gespielt; es war ein grandioses Konzert und ich freu mich schon unendlich auf August, wenn Jamie Cullum im Stadtpark spielt - die zweitschönste Konzertlocation in Hamburg.

Sonntag, 30. Mai 2010

Elbjazz -Der zweite Tag

ELBJAZZ Festival 2010 | 28.+29. Mai

Der zweite Tag!

Bei schönstem Wetter startete der zweite Tag des Elbjazz. In Hafencity waren Menschenmassen unterwegs, Elbjazz und das Richtfest der Elbphilharmonie. Leider hab ich dafür keine Karte mehr bekommen; das Innere ist sicher spektakulär.


Eine richtige Neuentdeckung ist für mich das Restaurant "Weinspeicher B" in der Hafencity mit Blick auf den Traditionsschiffhafen. Ich habe einen Frühlingssalat mit geräuchertem Tomatenchutney und glasiertem Ziegenkäse gegessen, kleine Blüten waren auch mit drin. Das Tomatenchutney war mit einer ausgewogenen Mischung aus süßen und herben Aromen sehr überraschend -aber sehr gut. Wenn jemand weiss, wie man das selber herstellen kann, immer her damit. Das Restaurant heisst nicht umsonst "Weinspeicher B", die Weinkarte ist mit ca. 40! Seiten sehr umfangreich. Also geht ruhig mal hin.

Ach ja, Jazz gabs natürlich auch noch.... Am erstaunlichsten fand ich eine schwedische Combo namens "Oddjob", die in Ihrem aktuellen Programm der Filmmusik von Clint Eastwood widmen mit überraschenden Tönen und sphärischen Soundteppich vereinen. Macht Spass!

Alles in allem waren das zwei mehr als gelungene Tage mit tollem Jazz, toller Stimmung, toller Orga und tollem Wetter.... danke an Elbjazz - bis zum nächsten Jahr!!