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Sonntag, 6. November 2011

Besonderslecker im Museum der Arbeit

Heute war Besonderslecker wieder im Museum der Arbeit in Hamburg. Das letzte Mal im Mai war ich leider verhindert, so dass es für mich heute das erste Mal war.
Eine schöne Mischung kleiner Hamburger Manufakturen versammelt sich im Museum der Arbeit und bietet selbstgemachtes, was man sonst nicht immer in den Läden bekommt. Überall kann man probieren und die stolzen und freundlichen Hersteller geben bereitwillig Auskunft über Zutaten und Verwendungsmöglichkeiten. Man merkt den Leuten den Spaß, an dem, was sie tun, an. Das ist sehr schön zu sehen!
Wer wissen will, wer alles ausgestellt hat, schaut am besten in die Ausstellerliste. Und wer ein paar Impressionen auf sich wirken lassen möchte.... bitte schön!

 Schön früh nach der Eröffnung ist die Halle gut gefüllt.
 Marge hat den Weihnachtsdreier vorgestellt.






































Julia´s Soulfood bedarf keiner weiteren Worte, oder?






































Ich hab die "Himbeerfelder für immer" von Senf Pauli probiert.... richtig lecker!



Dienstag, 6. September 2011

Urlaubserlebnis 3/11 - Baustellenmenü im Nil

Das Nil bietet nicht, wie man auf Grund des Namens annehmen könnte, ägypische sondern als Slowfood Fördermitglied, frische, regionale und gehobene Küche, die immer einen Besuch wert ist.

Jetzt braucht das Nil eine neue Küche und bis Mitte September gibt es ein Baustellenmenü, das ich gestern im Rahmen meiner Urlaubserlebnisse probiert habe.
Trotz Baustelle waren die Tische mit weissen Tischdecken gedeckt und ich konnte sogar draussen auf der wunderschönen Terrasse sittzen.























Der Brotkorb mit zwei Sorten noch warmen Brotes und Butter standen schnell auf dem Tisch.
Und dann kam das, auf das ich mich am meisten gefreut habe, die Vorspeise:
Bunte Bete mit jungem Ziegenkäse. Einfach aber so großartig!
Die Hauptspeise: Entrecôte mit Kartoffelecken, Cole Slaw und Sauce béarnaise.
Die Kartoffeln waren für mich ein wenig zu dunkel und ich hätt mir in der Sauce noch ein paar frische Kräuter gewünscht. Der Cole Slaw dagegen war perfekt, das Fleisch auf dem Punkt. 

Als Dessert gabs die riesen Portion Mousse au Chocolat mit -nicht wie angekündigt Kirschen sondern - Pflaumen. Das ist ja immer sehr lecker.
Der Service war sehr freundlich und unaufgeregt. Mein Highlight war auf jeden Fall die Vorspeise. Aber das könnt ihr euch ja denken, wo ich euch doch letztens so von der Roten Bete vorgeschwärmt habe. 

Also, als Fazit kann ich einen Besuch im Nil uneingeschränkt empfehlen.


Montag, 5. September 2011

Urlaubserlebnis 2/11 - Foodmarket

Ein Highlight im September in Hamburg ist jedes Jahr der Foodmarket. Über 100 Aussteller - Restaurants, kleine Manufacturen, Obst- und Gemüsehändler - geben sich in den Hallen des Hamburger Großmarktes ein Stelldichein.
Es ist wirklich eine wahre Freude diese wunderbaren Stände mit all den Leckerein zu sehen.

Ich habe mich für den Schäufelebraten vom Rind mit Wildkräuter Kartoffelstampf entschieden. Gerald Zogbaum von der Küchenwerkstatt hat mit seiner Mannschaft ein Meisterwerk an Zartheit erschaffen. Das Fleisch ist einfach so auf der Zunge zergangen. Ein Traum!


Nach einer weiteren Runde über die Stände bin ich wieder bei der Küchenwerkstatt gelandet, weil die Macarons so einladend aussahen und ich nicht widerstehen konnte.


























Dann möchte ich euch noch was ganz leckeres ans Herz legen. MARGE FeineCreationen.  Die Marmeladen sind so fruchtig und sehen so ansprechend aus. Die muss man einfach probieren!


Montag, 29. August 2011

Urlaubserlebnis 1/11 - Mittagessen im Slowman

Es wieder so weit: Ich habe Urlaub! Und das ist für jeden natürlich ein sehr schöner Zustand. Da ich dieses Mal nicht groß weg fahre - war ich doch im März erst auf Madeira - ist es wieder Zeit für Urlaubserlebnisse.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub ist es, die verschiedenen Mittagstische in Hamburg zu testen.
Heute war es nach einem Jahr wieder mal das Slowman. Berichte vom Dienstag und Donnerstag 2010 könnt ihr ja mal nach lesen.

Also heute - nach einem Jahr - gibt es das Slowman noch, alles wirkt eingespielter, professioneller. Den schnellen Teller gibt es immer noch, allerdings nicht mehr für € 8,90 sondern für € 10,90. 
Was aber vollkommen ok ist, denn die Portionen sind auch ein gutes Stück größer. 













Es gab heute Flusskrebs-Guken Maki. Für meinen Geschmack hätte es noch ein wenig Ingwer mehr sein können, aber geschmacklich wars gut.













Dann kamen die hausgemachten Tagliatelle mit Cherry-Tomaten, Ruccola und Parmesan, dazu ein noch warmes Pizzateigbrötchen und einem gemischtem Salat. 

Die Tagliatelle hätten für meinen Geschmack etwas mehr al dente sein können und es war etwas zu viel Sauce. Der Salat war sehr lecker. 








 Als Dessert gabs einen Schoko-Obst-Spiess mit Melonen Obstsalat. Passend und lecker.

Einen Espresso mit "Wellness"-Praline zum Abschluss. Ich hab allerdings nicht herausgefunden, was "Wellness" an der Praline sein soll, lecker wars auf jeden Fall und auch der Espresso war so, wie er sein soll: Stark, schwarz und heiß.

Ingesamt ist das Slowman immer einen Mittagstisch wert; allerdings hab ich so den Eindruck, dass die aussergewöhnlichen Aromen von vor einem Jahr den Essensgewohnheiten der Hamburger angepasst sind?!  

Welche Mittagstische in Hamburg kennt ihr noch? Welche soll ich ausprobieren?

Sonntag, 26. Juni 2011

Wildkräutersalat im Lokalgold

Gestern war das Wetter erstaunlicherweise ganz ordentlich. Was kann es da schöneres geben als in Hamburg an der Binnenalster zu sitzen und eine Kleinigkeit zu essen? Genau das habe ich gestern getan und zwar im Lokalgold auf der Binnenalster, einem alten Alsterdampfer samt Ponton. Das Lokalgold hat im Frühjahr diesen Jahres eröffnet und nach einigen bautechnischen erzwungenen Schliessungstagen, scheint es jetzt so, als seien die "Kinderkrankheiten" überstanden.

Ich wollte gestern nicht so viel essen und daher kam mir der Wildkräutersalat mit Kräutertofu gerade recht. Den Tofu hab ich nicht genommen, da Tofu an mich nicht rangeht. Aber erstmal gabs ofenfrisches, noch warmes Baguette mit Olivenöl, groben Meersalz und einer Tomatencreme.














Ich hab mir auch ganz genau angeschaut, wie die Serviette gefaltet war. Einfach aber effektiv.

Der Salat konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen. Und ich habe eine großartige Entdeckung gemacht: Olivenkraut! Schmeckt wie ein ganzer Olivenbaum. Muss ich haben.













Erfrischend und mit einigen Gaumenkitzlern versehen.

Der Service im Lokalgold war freundlich und professionell.
Die Rechnung kam in einer der Umgebung angepassten Form.
Insgesamt eine schöne neue Location. Ich komme wieder und probier das nächste Mal was "Richtiges".

Sonntag, 5. Juni 2011

Mittagessen in der Kleinen Brunnenstrasse 1

Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder im Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" essen. Ottensen liegt leider nicht auf meiner "Wochenend-Laufstrecke" und daher bin ich eher selten dort, was eigentlich schade ist, denn auf dem Spritzenplatz ist samstags ein kleiner aber feiner Ökomarkt. Vielleicht sollte ich doch öfter mal den Weg in Kauf nehmen.

Das Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" liegt idyllisch im Herzen von Ottensen. Die vielen Tische im Halbschatten laden ein, sich hinzusetzen und zu geniessen.
















Ich habe mich für das Tagesgericht entschieden: Osso Buco vom Lamm mit Rosmarin, gebratenen Artischocken und Rauke-Kartoffelpüree.

Das Fleisch war so zart und ist am Gaumen zergangen. Die Sauce war kräftig und sehr gehaltvoll. Das Püree durch den Rucola überraschend - wird nachgemacht! Das Gemüse knackig. Eine tolle Kombination.














Als Dessert habe ich auch die Tagesempfehlung genommen und das war genau das richtige. Eine weisse Schokolademousse mit altem Balsamico und Erdbeeren. Der Balsamico war tatsächlich süßer als die Mousse - unglaublich!

Fazit: Ein charmantes Restaurant mit einer frischen Küche... geht mal hin!

Freitag, 3. Juni 2011

Mittagessen im Tiefenthal

Heute am Brückentag, der ja auch noch ein Freitag ist, habe ich die, für mich, seltene Möglichkeit genutzt, auf den Isemarkt, den wahrscheinlich schönsten Wochenmarkt in Hamburg, zu gehen.

Und obwohl ich mir ganz tolle Birnen-Gorgonzola-Nudeltaschen gekauft habe, hat es mich zum Mittagessen ins nahegelegene Tiefenthal gezogen. Die lauschige Terrasse unter alten Bäumen mit schönen Holzmöbeln, ist wirklich ein Schmuckstück. Wobei Eppendorf ja irgendwie überall schön ist, oder?














Ich mag es, wenn es eine Tageskarte gibt. Der freundliche und schnelle Service erklärte dann auch direkt, dass der Fisch, der heute auf der Karte stehe, noch nicht angekommen sei. Da ich mich schon vorher für die Rigatoni entschieden hatte, war mir das natürlich recht.














Die Rigatoni kamen nach angemessener Zeit und waren ganz nach meinem Geschmack. Die Süße der Feigen, das Kräftige des Gorgonzolas zusammen mit dem typischen Geschmack der rosa Beeren und einem Hauch fruchtiger Zitrone ergaben zusammen eine ungewöhnliche aber stimmige Kombination. Die Portion war so großzügig bemessen, dass ich nur ca. 2/3 geschafft habe. Ich hab dann erfahren, dass ich beim nächsten Mal auch ein kleine Portion bestellen könnte. Aber bei fairen 7 Euro kann man generell nicht meckern.

Allerdings gibt es doch einen kleinen Kritikpunkt. Ich mag es überhaupt nicht, wenn auf dem Tisch schon gemahlener Pfeffer und Salz im Streuer steht. Das ist nicht mehr als Niespulver und hat keinen Geschmack. Bitte liebe Gastronomen: Schafft Euch doch einfach Salz- und Pfeffermühlen an!

Aber alles in allem.... eine Empfehlung und ich komm bestimmt wieder!

Sonntag, 8. Mai 2011

Comment vous dire adieu?...

.... musste ich gestern als erste Seite der Speisekarte des Le PaqueBot, dem Restaurant des Thalia Theaters in der Hamburger Innenstadt lesen. Das PaqueBot ist seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil am Gerhart-Hauptmann-Platz. Die Inneneinrichtung im Art Déco Stil hat mich immer sehr an verschiedene Bistros in Paris erinnert.














Wie in Paris, habe ich auch sehr oft im PaqueBot mein Steak&Frites gegessen. Beim Salat gibt es immer genau 1! Cherrytomate und die hausgemachte Zwiebel-Kräuterbutter ist einfach ein Genuss.














Als Dessert hatte ich Mascarponecreme mit Erdbeeren. Cremig, fluffig, zum Reinlegen.

Ich mag es, wenn ich in Restaurants erkannt werde und meine Flasche Wasser schon fast auf dem Tisch steht. So wars immer im PaqueBot. Dank der freundlichen Service-Crew. Danke dafür!

Ach so, es gibt natürlich auch einen Grund, warum das PaqueBot im Thalia-Theater nicht weiter machen kann: die Intendanz des Theaters wollte eine Neuausrichtung des gastronomischen Konzeptes. Thema "Schanze meets Eppendorf" . Da passt der französische Bistrostil natürlich nicht. SCHADE! Bis Ende Juni 2011 könnt ihr nochmal hingehen.

Danke PaqueBot für viele leckere Steaks, manch netten Schnack und alles Gute! Adieu!

Samstag, 30. April 2011

Mittagessen im I Vigneri

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im I Vigneri hinter dem Rathaus. Ich hatte einen Platz in der Sonne gesucht und ich liebe es, wenn die Tische auch draussen mit Tischdecke und Stoffservietten eingedeckt sind. Das ist umso erstaunlicher, da ich zu Hause nicht mal eine Tischdecke besitze.

Einziger Störfaktor waren Bauarbeiten am Haus gegenüber. Warum müssen die auch samstags arbeiten? Und der Wind. Tatsächlich musste ich bei mehreren Komponenten meines Essens aufpassen, dass diese, den vor mir sitzenden Gästen nicht in den Nacken fliegen würden.

Nach meiner Bestellung kam ein Gruß aus der Küche. Ein wenig Bresaola mit Rucola und Parmesan dazu richtig lecker, knusprig und frisches Brot und dieses fantastische Haus-eigene Olivenöl.


Mein Vorspeise war heute ein Carpaccio vom piemontesischen Fassona-Rind mit Rucola und Parmesan. Hätte ich was vom Gruß aus der Küche gewußt, hätte ich sicher eine andere Vorspeise gewählt. Aber das Fleisch war so zart und geschmackvoll, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat.


Als Hauptgang bekam ich dann Tagliatelle di pasta fresca con ragù ·Emilia-Romagna. Die Nudeln waren auf dem Punkt al dente und das ragù würzig und so lecker.
Alles in allem auf jeden Fall eine Empfehlung, wenn ihr mal in der Innenstadt von Hamburg seid. Und nehmt am besten eine Flasche von dem Olivenöl mit. Dolce vita!

Samstag, 29. Januar 2011

Mittagessen im Tschebull - Das Wiener Schnitzel

Seit ca. 2 Wochen hab ich unglaubliche Lust auf ein richtiges Wiener Schnitzel. Also eins vom Kalb und nicht vom Schwein. Und wo könnte ich ein besseres bekommen als bei meinem neuen Lieblingsösterreicher in Hamburg - dem Tschebull.
Also gesagt, getan, ich hab sogar einen Platz bekommen, das Essen war schnell bestellt - kein Wunder, ich wußte ja, was ich wollte und dann gings los.

Eine feine Paprikacreme mit frischem Roggen- und superleckerem Speck-Zwiebelbrot machte den Anfang.
Und dann kams; ein super dünnes zartes Wiener Schnitzel dazu ein Kartoffelsalat und ein frischer grüner Salat und dieses fruchtige Moosbeerenchutney. Passte wunderbar dazu.











 


À propos: dieses Moosbeerenchutney hat nach irgend einem indisch schmeckenden Gewürz geschmeckt und da waren diese kleinen im Mund explodierenden Kügelchen drin.... und jetzt die Frage an die Foodies; was zum Himmel kann das sein??? Sachdienliche Hinweise erbeten....

Und dann das Dessert.... ich konnte wieder mal nicht widerstehen.... Kürbiskern-Honigparfait mit Pattaya-Mango, Joghurtschaum, Granatapfel und Bergpfeffer....... Ein Gedicht!! Wieder einmal hat sich der Besuch im Tschebull gelohnt und ich bin sicher, dass war nicht mein letzter!!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Mittagessen im Tschebull

Wer mich kennt, weiss, dass ich im Urlaub gerne die Mittagstische der Stadt ausprobiere.
Heute war also das Tschebull im Levantehaus in Hamburg an der Reihe. Wobei Mittagstisch wohl etwas untertrieben ist.
Da ich nun mal Urlaub habe, habe ich mir heute das 3-Gänge Relax Menü gegönnt und was soll ich sagen? Es hat sich gelohnt. Aber von vorn:
Ich hatte Glück und habe um kurz nach 12 noch einen Platz gekommen. Aufgrund einer größeren Geburtstagsgesellschaft haben spontane Gäste nach mir keinen mehr bekommen.
Ich wurde im "Kaminzimmer" platziert, mit Lammfellen auf den Stühlen. Allerdings bestand der Kamin - zum Glück - aus einem in der Wand eingelassenen Bildschirm mit Kaminfeuer DVD. Sonst wäre es auch sicher zu warm geworden.
Zum Menü:

Als Vorspeise gab es Feldsalat mit Estragonsenfdressing und knusprigen Ferkelbauch mit Nusstopping. Sehr gut abgestimmte Aromen, ein guter Einstieg.




Als Hauptgang gabs rosa gegarte Kalbshüfte mit Petersilienwurzelrisotto, Rosenkohl  & glacierten Äpfeln.
Das Risotto war auf dem Punkt, das Fleisch perfekt gegart und der Kohl sehr süß. Ich bin begeistert.

Das Dessert - der Zuckerschock - Lebkuchen-Schokoladenterrine mit Birnensorbet... wow, knusprig, süß, fruchtig, vollmundig.. ein Traum! Dazu den perfekten Kaffee - ein toller Abschluss für meine erste Tschebull-Erfahrung.

Noch ein Wort zur Einrichtung: in verschiedene Bereiche eingeteilt, von Lounge; Bar; Restaurant ... im Sommer auch mit Außenbereich auf der Mö. Aber am meisten haben mich die Toiletten beeindruckt... sonst stell ich ja solche Fotos hier nicht rein, aber sowas will ich euch nicht vorenthalten...
Ich bin mir sicher, das war nicht mein letzter Besuch im Tschebull. Klasse! Gefällt!


Freitag, 17. September 2010

Urlaubserlebnis 8: Moviedinner im Fillet of Soul

"Du bist gut? Dann zeigs mir!" - "Sehe ich aus wie eine Schule?"

Einer glücklichen Fügung und meiner schnellen Reaktion habe ich zu verdanken, dass ich 2 Karten für das Moviedinner in einem meiner Lieblingsrestaurants, dem Fillet of Soul in den Deichtorhallen, gewonnen habe. Eine Begleitung war auch schnell gefunden, meine liebe Kollegin und Freundin Yvonne hat mich begleitet.
Pünkltlich um 7 füllte sich das sehr schön gestaltete Restaurant und kurz danach kam das flinke und freundliche Serviceteam mit der amuse bouche... Habt ihr schon mal den Ausdruck "Maurermarmelade" gehört? Ich nicht aber es es war ein perfekt gewürztes kleines Mettbrötchen...

Danach folgten in entspannten Abständen die drei Gänge des Moviedinners.

Vorspeise
Labskaus unplugged *bifteki-style*

Rindertartar vom Bio-Galloway mit geschmorter Roter Bete, Wildkräutersalat, Kartoffelcruch und Ei-Kressedressing.


Hauptgang
Pannfisch-Kabeljau mit serbischen Gulaschkartoffeln, dicker Ölivenöl-Senf-Mayo und Estragon-Sauerampfer-Salat

Unglaublich neuer Geschmack bei dem Salat.... eine Entdeckung!


Dessert
Strudel von Roter Grütze & Franzbrötchen im Yufkateig mit hausgemachtem Ayraneis

Ein Gedicht!


Dann begann der Film zum Menue: Kurz & Schmerzlos von Fatih Akin (allerdings ohne Moritz Bleibtreu - wen hab ich denn da verwechselt?) Und wie es sich für ein Kinoerlebnisse gehört, durften die Snacks natürlich auch nicht fehlen....

Alles in allem wirklich ein gelungener Abend - sowohl in kullinaischer als auch optischer Hinsicht. DANKE Fillet of Soul und bitte macht weiter so!!

Urlaubserlebnis 7: Mittagessen im slowman - der Donnerstag -

Nachdem es beim letzten Besuch im slowman die Mittagskarte auf Grund der Krankheit zweier Köche auf den schnellen Teller reduziert war, habe ich es gestern nochmal probiert.
Allerdings hat das slowman wohl nicht mit dem enormen Ansturm und den Beginn der Berufschulzeit gerechnet. Deshalb gibt es im Moment mittags nur noch den schnellen Teller. Die Karte für gestern sah aber auf jeden Fall wieder vielversprechend aus.

In schon gewohnter Manier kamen die ersten 3 "Gänge" auf einem Teller.
Das Sushi war sehr schmackhaft. Die Lammkoteletts und die Kartoffeln mit der Salsa und dem Auberginenkaviar waren mir leider zu kühl und das Fleisch zu zäh, was dem großartigen Gebrauch der Gewürze aber keinen Abbruch tat.

Der Salat im kleinen Schälchen war knackig, das Pizzabrötchen heiß. Die Hühnchenstreifen waren mir persönlich etwas zu dünn geschnitten.
Das Dessert: Schokoladenmousse mit Himbeerpuree war fluffich und sehr fruchtig.

Das Fazit zu meinem zweiten slowman Besuch: ingesamt absolut lecker, das Personal schnell und sehr freundlich, allerdings scheint der Ansturm auf das slowman zumindest gestern etwas zu viel für die Küche gewesen sein. Aber ich denke, das wird sich noch auswachsen.... Habt ihr schon mal im sloman gegessen? Wie sind eure Erfahrungen?