Freitag, 26. Juli 2013

The 27 Club im St. Pauli Theater, Hamburg

Gestern war es mal wieder so weit, über den Neustädter Bonus Ticker habe ich Karten für den 27 Club im St. Pauli Theater bekommen. Ein Tag vor der Deutschland Premiere ein besonderes Erlebnis. Vorstellungen gibt es bis zum 18. August 2013.

"Live fast, love hard, die young"

Der 27 Club feiert den exclusivsten Club der Welt, den Club der talentierten Musiker, die alles konnten - nur nicht 28 werden.

Und es gibt viel mehr Mitglieder, als man gemeinhin so denkt. Im Programmheft kann ich ganze 46! Mitglieder zählen. Wer hätte das gedacht.

The 27 Club ist ein Abend mit unvergesslicher Musik und einem launischen Conférencier, der die finalen Fakten erzählt.

Das Publikum im vollbesetzen und wahrhaft heißen St. Pauli Theater war von Anfang an Feuer und Flamme und hat die großartigen Musiker gefeiert.

Ein Abend voller Gänsehaut, Tränen der Freude und des Bedauerns. Toll!
Pressefoto: (c) Oliver Fantitsch

Mittwoch, 19. Juni 2013

Blätterteig mit grünem Spargel und Tomaten

Die Spargelzeit neigt sich ja leider schon wieder dem Ende zu. Hier kommt aber noch ein Last Minute Rezept für die nächsten Tage. Oder ihr könnt Euch den Link ja für nächstes Jahr Mitte Mai in den Kalender schreiben.

Dieses wunderbar einfache und köstliche Gericht eignet sich großartig als schnelles Abendessen.
Und wenn ihr dann noch einen bunten Salat dazu macht, wirds noch besser.

Ihr braucht:

  • frischen Blätterteig
  • grünen Spargel
  • Tomaten
  • Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • frisch gemahlenen Pfeffer
Einfach ein Blech mit Backpapier belegen und den Blätterteig ausrollen. Vom Spargel die holzigen Enden abschneiden und formschön auf dem Blätterteig verteilen. Tomaten in einige Lücken verteilen.
Einige Spritzer Olivenöl verteilen, salzen und pfeffern.




















Den Backofen auf 220°C und nach knapp 25 Minuten ist es schon fertig. Ich empfehle die letzten paar Minuten etwas aufzupassen, damit der Blätterteig an den Rändern nicht zu dunkel wird. (Glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche.)




















Natürlich könnt ihr das Rezept mit Kräutern oder Schafskäse variieren. Da gibt es so viele Möglichkeiten.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Hamburg Singt - und ich singe mit, zumindest versuche ich es

Singen ist gesund, macht locker und entspannt, weckt die Lebensgeister und ist gut für´s Hirn. Singen macht froh und manchmal hat man danach keine Stimme mehr.

Ich bin in meinem Freundeskreis nicht unbedingt dafür bekannt, dass ich besonders gut singen könnte. Das tu ich auch nicht. Das heißt aber nicht, dass ich es nicht gerne mache, so kommt es mitunter bei Konzerten vor, dass ich eher mich höre beim mitsingen als den jeweiligen Interpreten. Das ist immer etwas blöd, bin ich ja zum Konzert gegangen um den Künstler zu hören...

Jetzt habe ich was Wunderbares gefunden:
Hamburg Singt - Der Chor für Alle. 


Das Gute daran ist, ich kann da mitmachen ohne besonders gut singen zu können. Man könnte auch sagen:
Die Masse macht´s!
Mehrere hundert mehr oder weniger begabte Menschen treffen sich jeden Dienstag Abend und singen unter Leitung von dem charismatischen und motivierenden Chorleiter Niels Schröder Soulklassiker, auch mal Gospel oder HipHop.


Ich bin absolut begeistert, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.









 Die Texte werden dankenswerterweise groß an der Seite angezeigt, so dass man bei leichten Textirritationen immer mal wieder nach rechts oder links blicken kann.


Ich kann nur sagen, ich bin nächsten Dienstag wieder dabei, wenn Hamburg singt und der Chor erklingt.

Schaut doch mal, ob es in eurer Stadt etwas vergleichbares gibt oder die Hamburger: Kommt vorbei und probiert es mal. Es lohnt sich!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Makro Fotoworkshop mit Hamburg Fotografiert und der Olympus OM-D in Planten un Blomen, Hamburg

Ich hatte das Glück als Nachrücker einen Platz beim Makro Fotoworkshop mit Hamburg Fotografiert und der Olympus OM-D zu gewinnen. Gute Besserung an die eigentlichen Teilnehmer!

Nach einer kurzen Einführung in die Funktionen der Kamera, setzte sich die Gruppe unter Führung von Malte von Hamburg Fotografiert in Bewegung.
Malte hat immer gute Tipps zu Motiven und auch Einstellungen, Perspektiven etc gegeben.

Nachdem ich dann auch endlich verstanden habe, wie man den Makromodus bei dem Objektiv einstellen konnte, war ich ob der Blütenpracht in Planten un Blomen, dem riesigen Park mitten in der Innenstadt in Hamburg überwältigt und hab wild drauf los geknipst. Nach über 2 Stunden wurde es dann zu dunkel um Fotos zu machen und Malte war so nett, den Teilnehmern beim Treffpunkt ein Abendessen auszugeben. Danke Malte!

Sowohl Makro als auch die Artfilter in der OM-D find ich sehr spannend. 
Also, wenn ihr die Möglichkeit habt bei der Aktion mitzumachen, nur los!

Jetzt aber ein paar Ergebnisse von gestern. Die Bilder sind nicht bearbeitet.








Sonntag, 28. April 2013

Restaurant Port Petit, Cala D´Or, Mallorca

Ich habe eine Woche Urlaub  gemacht und zwar auf Mallorca. Mallorca deshalb, weil auf Madeira leider immer noch die Gefahr besteht, sich Dengue-Fieber einzufangen.

In dem wunderschönen Ort Cala D´Or, fernab von Ballermann und Bettenburgen, direkt an einer kleinen Bucht, liegt das Hotel Cala D´Or. Dieses ist sehr empfehlenswert, weil es etwas abseits der Restaurants und Geschäften liegt und damit einfach himmlisch ruhig ist.

Das Restaurant Port Petit liegt wunderschön über der kleinen Marina in Cala D´Or, ca 5 Laufminuten vom Hotel entfernt.









Das Bistrot Menue ist großartig, um einen Eindruck der Küche zu bekommen. Man kann aus jeweils drei Vor-, Haupt- und Nachspeisen wählen. 


















Als erstens kam Brot mit Oliven, Oliventapenade und Aioli als Amuse Gueule. Und hier kommt die einzige Kritik am Port Petit (und erstaunlicherweise an ALLEN Restaurants in Cala D´Or): Warum gibt es kein richtiges Brot sondern nur Aufbackbrötchen??? Es passt überhaupt nicht! 
Da kann deutlich nachgebessert werden!


Die Entscheidung war nicht leicht aber sie ist gefallen.
Eine Gazpacho mit Basilikum Sorbet, wobei das für mich kein Sorbet war sondern ein sehr cremiges Eis.
Aber ich sags Euch, es war sehr lecker, fein abgeschmeckt und schön angerichtet.





Das Hauptgericht war eine Lamm-Tajine mit Couscous. Ein Feuerwerk an Aromen mit Nüssen und Obst.










Nicht, dass ich noch Hunger gehabt hätte aber .... der Ziegenkäse Crumble mit Thymian und Honig und Salat war wunderbar zum Abschluss. 

Der Service ist sehr herzlich und aufmerksam. Das Port Petit schaue ich mir das nächste Mal, wenn ich wieder da bin, sicher noch einmal an und vielleicht haben sie dann auch richtiges Brot.




Restaurat Port Petit, Avenida Cala Llonga, Cala D´Or, Mallorca

Sonntag, 14. April 2013

Restaurant Meeresfrüchte in Cuxhaven

Es  hat mich für ein Familienwochenende nach Cuxhaven verschlagen, leider war das Wetter eher ziemlich grau - das hätten wir uns Mitte April anders vorgestellt.
Nach einem sagenhaft schlechten Italiener am Vorabend - auf die Frage, warum denn statt Parma Schinken Schwarzwälder auf der ziemlich teuren Vorspeisenplatte war, die Antwort: Der war aus! zu bekommen, ist schon ziemlich stark!

Der Lichblick war dann der nächste Mittag: Das Restaurant Meeresfrüchte.
Das Meeresfrüchte ist ein Fisch- und Feinkosthandel mit angeschlossenem Restaurant.









Die Fischtheke ist beeindruckend! Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt. Der angeschlossene Onlinehandel bringt diesen wunderbaren Fisch in alle Gebiete Deutschlands. Das habe ich jetzt zwar noch nicht ausprobiert, bin mir aber sicher, dass die wissen, was sie tun.





Das Restaurant ist vom Feinschmecker als eins der besten Fischrestaurants Deutschlands empfohlen worden und sie sind Slowfood Unterstützer.


















Somit ist das Credo der offenen Küche auch verständlich.











Meine Wahl war auch genau die Richtige:
Thunfischfilet gebraten an Rote Bete und Feldsalat in Haselnussvinaigrette mariniert und Kartoffelchips.

Aber auch die anderen Gerichte waren allesamt perfekt.

Der Service war freundlich und unaufgeregt, also genauso, wie ich es mag.

Also, wenn es Euch auch mal nach Cuxhaven verschlägt, besucht das Meeresfrüchte, es ist ein wahrer Genuss!


Restaurant Meeresfrüchte, Niedersachsenstraße Halle X, Abt. 91-92, 27472 Cuxhaven

Samstag, 6. April 2013

Marseille und die Wildsau

Manchmal lohnt es sich wirklich, die gewohnten Pfade zu verlassen. Heute hat es mich in die Große Elbstraße zwischen Fischmarkt und Docklands verschlagen. Nicht zuletzt weil dort nun endlich auch ein regelmäßiger Bus fährt (Linie 111 Hafencity - Bf. Altona).
Ich entdeckte das Marseille, dem Leser des Hamburger Slowfood Newsletters wohlbekannt, finden dort immer mal wieder Stammtische statt.
Also war ich mir über die Qualität und des Anspruchs im Klaren. Und da ein paar Tische draussen standen und die Sonne vom blauen Hamburger Himmel das Beste gegeben hat, war die Entscheidung eigentlich keine.

Die Tageskarte sah so aus.






































Nach meiner Bestellung kam dann super leckeres Brot mit Salzflocken und Olivenöl.



















Ich hab mich für das "Rosa gebratene von der Wildsau mit Süsskartoffel-Ingwer-Stampf und jungen Spinat" entschieden. Die Idee Süsskartoffeln und Ingwer zu kombinieren hat mich total verzaubert und wird sicherlich in meiner Küche einen Stammplatz bekommen, nicht zuletzt bei meiner Kücheneinweihung demnächst. Die Wildsau war kompakt und "würzig". Es gibt hier nur ein Wort: Toll!



















Als Nachtisch gabs heute nur einen Espresso.
Und was soll man von einem Restaurant halten, dass Rezepte auf dem Weg zur Toilette verrät?



































Freitag, 15. März 2013

Matjes Hausfrau

Ja, ich hoffe ich bin diesmal "gekommen um zu bleiben". Lange hatte ich keine Idee und auch keine Lust zu bloggen, ihr mögt mir das bitte verzeihen. Allerdings bin ich den letzten Wochen immer wieder an meinen Blog erinnert worden, da Spammer versuchen, hier ihre Backlinks zu platzieren. Sie haben leider noch immer nicht verstanden, dass ich Kommentare moderiere und sie niemals hier mit unqualifizierten Äußerungen in Englisch veröffentlicht werden. Alle anderen Kommentare sind mir aber natürlich sehr willkommen.

Aber jetzt zu den Hausfrauen. Auch wenn noch nicht wirklich Matjeszeit ist, hatte ich heute Lust drauf.

Als Kartoffel hatte ich die festkochende Moor-Annabelle. Für die Hausfrau habe ich 1 EL Creme Fraiche und 1EL Saure Sahne mit einem Schuss weissem Essig, Fleur de Sel und schwarzen Pfeffer verrührt, dazu eine Zwiebel in dünne Ringe und einen Apfel in dünne Scheiben geschnitten. Alles vermischt und über den Matjes gegeben. Fertig. Lecker.... Manchmal brauchts nicht mehr.