Sonntag, 20. November 2011

Ofenpommes mit Rosmarin und Fleur de Sel

Ich hab es heute mit Michael Pollan gehalten, der ganz einfach Sätze gesammelt hat, wie man sich gesund ernähren kann. Und Grundregel Nummer 39 besagt: Essen Sie soviel Junkfood, wie Sie wollen - solange Sie es selbst zubereiten. 
Ein sehr kluger Satz, wie ich finde. Denn Fast Food ist so billig und so leicht zu bekommen, dass wir oft gar nicht mehr drüber nachdenken, wie viel wir davon essen. Das Ergebnis können wir jeden Tag auf der Straße sehen.
Was aber, wenn wir jede Pommes, jeden Burger, jedes Eis oder Chips selber herstellen müssten? Jeden Tag würden wir uns sicher nicht die Mühe machen, oder?

Aber, es lohnt sich! Ich hab mir heute die kleine Mühe gemacht und Pommes selber gemacht! Es ist tatsächlich kein Vergleich mit den Industriepommes.

Also:

  • Kartoffeln schälen und 10 min vorkochen
  • auskühlen lassen
  • in 1cm breite Stifte schneiden und in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl wenden
  • einzeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
  • Mit Fleur de Sel und Pfeffer oder anderen Gewürzen bestreuen
  • Rosmarin hinzugeben
































  • Den Ofen auf 200°C vorheizen
  • Die Kartoffeln reingeben
  • nach 15 min jede einzelne Pommes umdrehen und nochmal ca. 15 min auf der anderen Seite bräunen.


Ich hab die Pommes mit einem saftigen Steak und Erbsen gegessen. Ein würdiges Sonntagsessen.


Sonntag, 6. November 2011

Besonderslecker im Museum der Arbeit

Heute war Besonderslecker wieder im Museum der Arbeit in Hamburg. Das letzte Mal im Mai war ich leider verhindert, so dass es für mich heute das erste Mal war.
Eine schöne Mischung kleiner Hamburger Manufakturen versammelt sich im Museum der Arbeit und bietet selbstgemachtes, was man sonst nicht immer in den Läden bekommt. Überall kann man probieren und die stolzen und freundlichen Hersteller geben bereitwillig Auskunft über Zutaten und Verwendungsmöglichkeiten. Man merkt den Leuten den Spaß, an dem, was sie tun, an. Das ist sehr schön zu sehen!
Wer wissen will, wer alles ausgestellt hat, schaut am besten in die Ausstellerliste. Und wer ein paar Impressionen auf sich wirken lassen möchte.... bitte schön!

 Schön früh nach der Eröffnung ist die Halle gut gefüllt.
 Marge hat den Weihnachtsdreier vorgestellt.






































Julia´s Soulfood bedarf keiner weiteren Worte, oder?






































Ich hab die "Himbeerfelder für immer" von Senf Pauli probiert.... richtig lecker!



Slowfisch in Bremen

Gestern war ich auf der Slowfisch in Bremen. Getroffen habe ich mich mit anderen Bloggern z.B. Hendrik von Wurstsack , Steph vom Kleinen Kuriositätenladen oder Benedikt von Essen und Trinken .. Es war eine bunte Truppe und wir hatten die große Ehre, von zwei Slowfood Mitgliedern über die Messe geführt zu werden.

Ich war eigentlich mit Essen ohne Kantine gemeldet, denk aber, dieser Bericht passt besser hier hin.

Erste Station war der Slowfood Stand, wo die Leitsätze von Slowfood (gut, sauber und fair) erklärt wurden. Ich bin seit vielen Jahren Slowfood Mitglied, weil ich denke, dass es sehr wichtig ist, die Vielfalt der Lebensmittel zu erhalten und Lebensmittel so zu produzieren, dass es tatsächlich noch "Lebens"-Mittel sind.
Weiterhin ist das Slowfood Youth Food Movement vorgestellt worden, das Netzwerk der jungen Slow Foodies.

Zweite Station war Neuland. Der Verein hat Richtinien definiert, wie Fleisch artgerecht und umweltschonend produziert werden kann. Auch werden hier seltene Arten wie das Bunte Bentheimer wieder gezüchtet. Ich hab eine Bratwurst dort am Stand gegessen und die war richtig gut!!

Weiter gings zu Kutterfisch. Dort wurde uns erklärt, wie Beifang vermieden werden kann (durch größere Maschengröße), wie wir auch bei abgepacktem Fisch anhand der Tracking Nummer genau sehen können, wann und wo unser Fisch gefangen wurde, wie das Schiff und der Kapitän heißt.
Ich darf ja leider nur sehr selten Fisch essen, aber achten sollte man auf jeden Fall auf das MSC Siegel achten.




Die letzte Station des Slowfisch Rundgangs war der Stand von Augustus-Rex -  eine besondere Spezialitätenbrennerei aus Dresden. Augustus Rex verwendet für seine Destillate alte, fast vergessene Obstsorten. Das kann man in den Bränden und Likören riechen und schmecken. Aber auch Brände aus Schokolade oder Espresso - Nein, ich hab die nicht alle probiert. Eine spannende Geschichte fand ich das "Dresdner weiße Wunder" , beim dem aus Milch Alkohol gewonnen wurde.

Insgesamt war das ein sehr schöner Besuch der Slowfisch und ich danke nochmal Kristin Skandera von der Messe Bremen, die das alles für uns Blogger möglich gemacht hat!

Spaghetti in Wildkräutersenfsauce


Ich war gestern auf der Slowfisch in Bremen (ein Bericht folgt noch) und habe mich da und dort durchprobiert. Herrlich, da merkt man mal wieder, wie gut, sauber und fair produzierte Lebensmittel schmecken können! Ich habe den Stand vom Kloster Rühn entdeckt und da wars um mich geschehen. Ich habe die Öle und Essige und eben diesen Wildkräutersenf probiert. Eine Explosion auf der Zunge und ich hatte sofort eine Idee, was man wohl damit anstellen könnte, ausser diesen auf Brot zu essen.











Es gab Spaghetti in Wildkräutersenfsahnesauce (was für ein Wort!) mit fritierten Frühlingslauch und Parmesan.

Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Ein Teelöffel von diesem Senf in einen Topf geben und mit ein wenig Gemüsebrühe (die ich immer in Eiswürfelbeuteln eingefroren habe) aufkochen, vom Herd nehmen und zwei gute Schlücke Sahne hinzugeben und nochmal aufkochen. Frühlingslauch in eine heiße! Pfanne mit ein wenig Olivenöl geben und knusprig frittieren - auf Küchenpapier entfetten. Parmesan reiben und über die Spaghetti geben. Ich hatte noch ein bißchen Kresse für die Deko. Der Senf ist so würzig, dass ein nachwürzen mit Salz und Pfeffer nicht nötig war. Das ist so einfach und in der Kochzeit der Pasta erledigt. Guten Appetit!