Montag, 29. August 2011

Urlaubserlebnis 1/11 - Mittagessen im Slowman

Es wieder so weit: Ich habe Urlaub! Und das ist für jeden natürlich ein sehr schöner Zustand. Da ich dieses Mal nicht groß weg fahre - war ich doch im März erst auf Madeira - ist es wieder Zeit für Urlaubserlebnisse.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub ist es, die verschiedenen Mittagstische in Hamburg zu testen.
Heute war es nach einem Jahr wieder mal das Slowman. Berichte vom Dienstag und Donnerstag 2010 könnt ihr ja mal nach lesen.

Also heute - nach einem Jahr - gibt es das Slowman noch, alles wirkt eingespielter, professioneller. Den schnellen Teller gibt es immer noch, allerdings nicht mehr für € 8,90 sondern für € 10,90. 
Was aber vollkommen ok ist, denn die Portionen sind auch ein gutes Stück größer. 













Es gab heute Flusskrebs-Guken Maki. Für meinen Geschmack hätte es noch ein wenig Ingwer mehr sein können, aber geschmacklich wars gut.













Dann kamen die hausgemachten Tagliatelle mit Cherry-Tomaten, Ruccola und Parmesan, dazu ein noch warmes Pizzateigbrötchen und einem gemischtem Salat. 

Die Tagliatelle hätten für meinen Geschmack etwas mehr al dente sein können und es war etwas zu viel Sauce. Der Salat war sehr lecker. 








 Als Dessert gabs einen Schoko-Obst-Spiess mit Melonen Obstsalat. Passend und lecker.

Einen Espresso mit "Wellness"-Praline zum Abschluss. Ich hab allerdings nicht herausgefunden, was "Wellness" an der Praline sein soll, lecker wars auf jeden Fall und auch der Espresso war so, wie er sein soll: Stark, schwarz und heiß.

Ingesamt ist das Slowman immer einen Mittagstisch wert; allerdings hab ich so den Eindruck, dass die aussergewöhnlichen Aromen von vor einem Jahr den Essensgewohnheiten der Hamburger angepasst sind?!  

Welche Mittagstische in Hamburg kennt ihr noch? Welche soll ich ausprobieren?

Sonntag, 28. August 2011

Mais Bio Hähnchen mit Gemüse

Am Freitag war bei dem Geflügelhändler auf meinem Rückweg vom Büro Bio Mais Hähnchen im Angebot. Es kommt selten genug vor, dass er überhaupt Biohuhn im Angebot hat, da heißt es: zugreifen. Ich habe ein kleineres Hähnchen von 1,6 kg genommen.


Zuhause hab ich es von aussen und innen gewaschen und mit dem Küchentuch trocken getupft. Unter die Brusthaut habe ich Rosmarin und Thymian gestopft, damit das Fleisch schön saftig wird. Dann habe ich es rundum mit einer Marinade aus Butter, Olivenöl, Fleur de Sel, Pfeffer und Honig eingerieben und mit der Brust nach unten in einen Bräter getan. Kartoffeln, Tomaten und Paprika dazu und bei 200°C Umluft in den Ofen.

























Ich habe mir die Küchenuhr immer auf 20 min gestellt und dann immer mal wieder nach dem Rechten geschaut. Zwischendurch immer mal wieder mit der Marinade einpinseln. Nach ca. 1 Stunde auf die andere Seite drehen und wieder mit Marinade einpinseln.
Fertig ist es, wenn sich das Fleisch an den Beinen von den Knochen löst und die Haut schön braun ist. Ich sag euch, das war ein Genuss....


Dienstag, 16. August 2011

Rote Bete mit Rauke, Parmesan und Mandeln

Manchmal ist eine gute Idee eine gute Idee, oder?

Als ich vor ein paar Wochen in dem aktuellen Jamie Oliver Magazin blätterte, sprang es mir entgegen, dieses Rezept. Grund genug für mich, dieses einfach mal auszuprobieren.

Da Rote Bete gerade Saison haben und dementsprechend beim Bio-Lieferservice im Angebot waren, eine schnelle Entscheidung.

Die rote Bete grob abwaschen und aufpassen, dass die Schale nicht verletzt wird. Sonst habt ihr nach dem Kochen nur eine graue Masse übrig. In Salzwasser ca. 30-50 min kochen. Hängt natürlich an der Größe der Knolle. Danach auskühlen lassen und schälen: Achtung! Handschuhe und Schürze nicht vergessen, sonst bekommt ihr die Flecken nie wieder raus.
Rote Bete in Stücke schneiden.
Rauke waschen, Parmesan in feine Scheiben schneiden.
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten... Achtung! nicht zwischendurch an den Computer gehen, schön aufpassen, dass die nicht zu dunkel werden.
Joghurt mit Fleur de Sel, Pfeffer, Schwarzkümmel und Zitronensaft abschmecken.
Auf einem Teller anrichten. Fertig! Lecker!



Ach so, wenn ihr dann später mal auf Toilette müßt... nicht erschrecken, es ist alles in Ordnung mit euch... Rote Bete färbt nicht nur Hände oder T-Shirts :-)

Samstag, 13. August 2011

Ich brauch mehr Platz!

Vielleicht habt ihr euch gewundert, als ihr jetzt hier hin gekommen seid, wie es hier aussieht. Die Farbe ist verschwunden und der Platz wird breiter ausgenutzt. Das hat mehrere Gründe:
Nach 1 1/2 Jahren war mir nach einem Tapetenwechsel.
Und ich wollte für die Posts mehr Platz haben, damit ich die Fotos größer machen kann und das war mit dem alten Design leider nicht möglich.

Ich hoffe, ihr fühlt euch mit dem neuen Design wohl - ich tu es!

Sonntag, 7. August 2011

Apfel-Speck-Pfannkuchen mit Mango-Chili-Salsa

Blog-Event LXX - Ran an den Speck (Einsendeschluss 15. August 2011)

Huch, jetzt ist es passiert. Mein zweiter, ungeplanter, Beitrag für das Blog-Event vom Chef Hansen.

Also, eigentlich wollte ich ja nur für Essen ohne Kantine kochen. Zwar auch wieder nicht nach Plan aber dennoch. Es sollte Pfannkuchen mit Apfelkompott geben. So weit, so gut.

Aber da ich am Donnerstag wieder frischen Speck und eine vollreife Mango vom meinem Bio-Lieferservice bekommen habe, war die Idee geboren.

Ihr braucht:
Für die Pfannkuchen:

  • Mehl
  • Eier
  • Fleur de Sel
  • Milch
  • Mineralwasser
  • Apfel
  • Speck
Mehl, Eier, Fleur de Sel, Milch und Mineralwasser zu einem glatten Pfannkuchenteig verrühren. Notfalls durch ein Sieb geben, falls noch Klümpchen in dem Teig sind. Apfel und Speck in kleine Würfel schneiden und zu dem Teig geben. Ca. 30 min ruhen lassen.

Für die Mango-Chili-Salsa
  • Mango
  • Fleur de Sel
  • Chili-Flocken (oder frische Chili)
  • Orangensaft
  • Zitronenabrieb
In der Zwischenzeit die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Fleur de Sel, Chili, Orangensaft und Zitronenabrieb hinzugeben. Ca. 5 min auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Pfannkuchen in der Pfanne mit Butter backen. Mit der lauwarmen Salsa servieren. Guten Appetit.