Dienstag, 28. Juni 2011

Schnelle Feierabendpasta - diesmal mit Tomaten und Frühlingslauch

Heute aus der Reihe "Schnelle Feierabendpasta":
Spaghetti mit Frühlingslauch, Erbsen und Tomaten.

Ich hatte mal wieder Pasta-Appetit und da ich heute lieber auf dem Balkon liegen wollte als in der Küche zu stehen, hab ich eigentlich gedacht, ich mach Spaghetti in Butter geschwenkt.

Als ich mich aber in der Küche umgeblickt habe, sind mir noch ein paar andere Zutaten ins Auge gefallen.
Das geht so:














Spaghetti nach Packungsanleitung al dente kochen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne etwas Butter, gewürfelte Tomaten und kleine Ringe Frühlingslauch bei mittlerer Hitze anrösten.
Mit Fleu de Sel, Pfeffer und, wer will, Chiliflocken abschmecken.
In den letzten Minuten TK-Erbsen ins Nudelwasser geben.
Nudeln abgiessen und zu den Tomaten geben.
Einmal durch schwenken. Fertig! Lecker! Guten Appetit!!

Sonntag, 26. Juni 2011

Wildkräutersalat im Lokalgold

Gestern war das Wetter erstaunlicherweise ganz ordentlich. Was kann es da schöneres geben als in Hamburg an der Binnenalster zu sitzen und eine Kleinigkeit zu essen? Genau das habe ich gestern getan und zwar im Lokalgold auf der Binnenalster, einem alten Alsterdampfer samt Ponton. Das Lokalgold hat im Frühjahr diesen Jahres eröffnet und nach einigen bautechnischen erzwungenen Schliessungstagen, scheint es jetzt so, als seien die "Kinderkrankheiten" überstanden.

Ich wollte gestern nicht so viel essen und daher kam mir der Wildkräutersalat mit Kräutertofu gerade recht. Den Tofu hab ich nicht genommen, da Tofu an mich nicht rangeht. Aber erstmal gabs ofenfrisches, noch warmes Baguette mit Olivenöl, groben Meersalz und einer Tomatencreme.














Ich hab mir auch ganz genau angeschaut, wie die Serviette gefaltet war. Einfach aber effektiv.

Der Salat konnte sich durchaus sehen und schmecken lassen. Und ich habe eine großartige Entdeckung gemacht: Olivenkraut! Schmeckt wie ein ganzer Olivenbaum. Muss ich haben.













Erfrischend und mit einigen Gaumenkitzlern versehen.

Der Service im Lokalgold war freundlich und professionell.
Die Rechnung kam in einer der Umgebung angepassten Form.
Insgesamt eine schöne neue Location. Ich komme wieder und probier das nächste Mal was "Richtiges".

Freitag, 24. Juni 2011

Tapstars - A dance revolution im St. Pauli Theater

Wow, ich bin sprachlos, war das inspirierend und klasse!

Was, ach so, ich fang mal von vorne an.
Letzte Woche kam über den Neustädter-Bonus-Ticker das Angebot die Tapstars für kleines Geld zu sehen; stand sowieso auf meiner Wunschliste, also gabs kein Halten mehr.

Meine Kollegen wollten mich heute mittag schon im Büro einsperren, weil die Angst hatten, ich könnte am Montag mit komischen Ideen ins Büro kommen, wenn ich diese durchtrainierten Menschen tanzenderweise sehen würde.

Und in der Tat: da müssen wir alle noch ein wenig an uns arbeiten ....

Aber jetzt zum heutigen Abend: Rasta Thomas Tap Stars A dance revolution haben eine Show voller Humor, mitreissender Musik und unglaublich schnellen Füßen geliefert. Angefangen mit der Musik der 20iger Jahre des letzen Jahrhunderts über Gene Kelly Singing in the rain, Mister Bojangles war auch dabei aber auch Queen, Beyonce, Hip Hop, einige Krumpingeinlagen.... usw. ich glaube kein Musikgenre hat gefehlt und man kann anscheinend zu allem steppen....

Das Bühnenbild war eine atemberaubende Abfolge von Flügen durch New York City, durchs Weltall oder aber durch graphische Linien.

Das Publikum hat von Anfang an getobt, mitgeklatscht (für mich eher zu laut, ich wollte ja das Steppen hören und nicht das arhythmische Klatschen meiner Nachbarin) und mit den Füßen gestampft.

Eine Show, die sich auf jeden Fall lohnt! Geht hin, noch bis zum 20. August im St. Pauli Theater.
Es war leider nicht erlaubt, Fotos zu machen. Schade, dass es noch Theater und Spielstätten gibt, die das verbieten. Warum? Kann doch eigentlich nur mehr Besucher in die Shows bringen, wenn wie hier das jemand liest und vielleicht Lust bekommt das mal live zu sehen...

Montag, 20. Juni 2011

Schnelle Feierabendpasta - wenns mal schnell gehen soll

Was hatte ich einen Hunger als ich heute nach Hause kam. Essen ohne Kantine ist toll aber abends muss es dann doch noch was sein. Ich hatte heute keine Lust zu kochen, weil ich Salat, Kapuzinerkresse, Basilikum und Gurke gepflanzt habe. Die Zeit war plötzlich weg.
Also gabs eine schnelle Feierabendpasta.

Und das geht so:

Nudeln al dente kochen
in den letzten 2 Minuten eine Handvoll TK-Erbsen mit ins Nudelwasser geben.
Parmesan reiben.
Nudeln mit Erbsen abgiessen, ein wenig hochwertiges Olivenöl, Fleur de Sel, frisch gemahlenen Pfeffer und den Parmesan drüber geben.
Wer möchte auch noch Basilikum...

Fertig! Lecker!

Samstag, 11. Juni 2011

Pasta mit Zitronen-Parmesan-Olivenöl-Sauce nach Jamie Oliver

Am Mittwoch hab ich zufällig im Internet die -wohl wöchentliche?- Show auf Jamie Oliver´s Webseite gesehen.
Begeistert war ich über die schnelle selbstgemachte Pasta und die ungewöhnliche Zitronen-Parmesan-Olivenöl-Sauce. Alles fertig in sagenhaften 5 min.

Für die Pasta pro Person 1 Ei und 100g Mehl mit einer -wenn vorhanden- Küchenmaschine vermischen. Ich habs mit den Händen gemacht, geht auch. Den Teig danach schön durch kneten.
Den Teig dünn ausrollen und -auch hier wenn vorhanden- mit einer Nudelmaschine in Form bringen. Ich hab keine und habe mich mit dem Pizzaschneider versucht.
Salzwasser zum Kochen bringen.

Für die Sauce den Abrieb und Saft einer Zitrone mit frisch geriebenen Parmesan und hochwertigem Olivenöl vermischen.

Die Pasta ins kochende Wasser geben und kurz - 1-3 Minuten -je nach Dicke- kochen. Die Pasta dann tropfnass in die Sauce geben.
Ich hab noch ein paar Erbsen und Basilikum hinzugegeben.
Das Ergebnis ist ein sehr erfrischendes kleines Gericht. Superschnell gemacht und gar nicht sauer. Nur die Pasta hab ich ohne Nudelmaschine nicht dünn genug hingekriegt und werde in Zukunft wieder auf gekaufte zurück greifen. Die Sauce aber, ist so klasse, das die jetzt öfter auf den Tisch kommt.

Erdbeer-Cranberry-Marmelade ohne Zucker

So richtig schnecken mir die Marmeladen, die es im Supermarkt gibt, nicht. Zu süß, zu künstlich.
Was liegt da näher, als das ganze mal selber zu versuchen....

Auf dem Isemarkt 1 kg Erdbeeren, im Bioladen 25g Gelierfix und Cranberrysirup gekauft und los gehts.
Weck Verschliessbare Gläser ein paar Minuten im kochenden Wasser sterilisieren und auf einem Tuch mit der Öffnung nach unten bereit stellen.
Die Erdbeeren waschen und putzen und entweder pürieren oder, wie ich mich entschieden habe, in Stücken lassen. Einen guten Schluck Cranberry-Sirup mit dem Gelierfix vermischen. Alles zusammen langsam zum Kochen bringen.













Nach ein paar Minuten in die sauberen Gläser füllen und diese für min. 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Und nicht vergessen, den Topf aufzuschlecken! Fertig!
Das Ergebnis ist eine sehr fruchtige Marmelade, nicht zu süß. Für mich genau richtig.

Wenn ihr richtig professionell und liebevoll gemachte Fruchtaufstriche essen wollt, kann ich MARGE feine Creationen empfehlen. Fernab von Supermarkt-Pilz-auf-Holz-Aroma-Marmeladen.
Oder ihr investiert die 20 min und probiert es selber mal!

Sonntag, 5. Juni 2011

Mittagessen in der Kleinen Brunnenstrasse 1

Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder im Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" essen. Ottensen liegt leider nicht auf meiner "Wochenend-Laufstrecke" und daher bin ich eher selten dort, was eigentlich schade ist, denn auf dem Spritzenplatz ist samstags ein kleiner aber feiner Ökomarkt. Vielleicht sollte ich doch öfter mal den Weg in Kauf nehmen.

Das Restaurant "Kleine Brunnenstrasse 1" liegt idyllisch im Herzen von Ottensen. Die vielen Tische im Halbschatten laden ein, sich hinzusetzen und zu geniessen.
















Ich habe mich für das Tagesgericht entschieden: Osso Buco vom Lamm mit Rosmarin, gebratenen Artischocken und Rauke-Kartoffelpüree.

Das Fleisch war so zart und ist am Gaumen zergangen. Die Sauce war kräftig und sehr gehaltvoll. Das Püree durch den Rucola überraschend - wird nachgemacht! Das Gemüse knackig. Eine tolle Kombination.














Als Dessert habe ich auch die Tagesempfehlung genommen und das war genau das richtige. Eine weisse Schokolademousse mit altem Balsamico und Erdbeeren. Der Balsamico war tatsächlich süßer als die Mousse - unglaublich!

Fazit: Ein charmantes Restaurant mit einer frischen Küche... geht mal hin!

Freitag, 3. Juni 2011

Isemarkt in EHEC-Zeiten

Ich war heute auf dem Isemarkt. Der Isemarkt ist ein wunderschöner Wochenmarkt in Hamburg-Eppendorf. Er verläuft unter den U-Bahn Gleisen zwischen den Stationen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke. Jeden Dienstag und Freitag vormittag kann man Gemüse und Obst aus aller Welt, Fleisch, Fisch,  Käse, Blumen, ob Bio oder nicht, kaufen.... es gibt kaum was, was man dort nicht bekommt. Und heute - am Brückentag -  war es voll, sehr voll. Und das ist klasse.... Haben wir nicht alle gedacht, keiner kauft mehr Gemüse, Salate und Obst? Das Gegenteil ist der Fall. Ich habe fast genauso viele Gurken und Tomaten wie sonst gesehen. Sicher, mein Eindruck war, dass gegen Ende der Marktzeit eher die Biostände und die, die eine Bescheinigung hatten, dass ihr Gemüse getestet wurde, leerer waren.

Die Stimmung bei den Marktbeschickern war etwas uneinheitlich - einige waren überrascht, dass sich so viele Leute durch den schmalen Weg durch die Stände gebahnt haben, andere genervt, dass einige Kamerateams unterwegs waren und wohl die nächsten Schreckensmeldungen verbreiten wollen. (Zitat: " Die wollen doch nur Quote machen.")

Alles in allem bin ich positiv überrascht und denke genau das muss der Weg sein: regional und saisonal beim Händler des Vertrauens kaufen.
Vielen Dank, liebe Marktbeschicker, dass ihr uns eure guten Produkte in die Stadt bringt und wir nicht bei Discountern einkaufen müssen!
Ich habe mein Gemüse mit einem guten Gefühl gekauft und werde es auch mit einem solchen essen!

Eine Bitte habe ich aber noch: Es ist ja unbestritten, dass es viele Kranke mit dem schweren Verlauf gibt. Und diese Personen brauchen Blutplasma. Bitte überlegt euch mal, ob Ihr Blut oder Plasma spenden möchtet und könnt. Und macht das. Damit es nicht knapp wird. Denn jeder von Euch könnte morgen eine Spende brauchen. Danke!

Mittagessen im Tiefenthal

Heute am Brückentag, der ja auch noch ein Freitag ist, habe ich die, für mich, seltene Möglichkeit genutzt, auf den Isemarkt, den wahrscheinlich schönsten Wochenmarkt in Hamburg, zu gehen.

Und obwohl ich mir ganz tolle Birnen-Gorgonzola-Nudeltaschen gekauft habe, hat es mich zum Mittagessen ins nahegelegene Tiefenthal gezogen. Die lauschige Terrasse unter alten Bäumen mit schönen Holzmöbeln, ist wirklich ein Schmuckstück. Wobei Eppendorf ja irgendwie überall schön ist, oder?














Ich mag es, wenn es eine Tageskarte gibt. Der freundliche und schnelle Service erklärte dann auch direkt, dass der Fisch, der heute auf der Karte stehe, noch nicht angekommen sei. Da ich mich schon vorher für die Rigatoni entschieden hatte, war mir das natürlich recht.














Die Rigatoni kamen nach angemessener Zeit und waren ganz nach meinem Geschmack. Die Süße der Feigen, das Kräftige des Gorgonzolas zusammen mit dem typischen Geschmack der rosa Beeren und einem Hauch fruchtiger Zitrone ergaben zusammen eine ungewöhnliche aber stimmige Kombination. Die Portion war so großzügig bemessen, dass ich nur ca. 2/3 geschafft habe. Ich hab dann erfahren, dass ich beim nächsten Mal auch ein kleine Portion bestellen könnte. Aber bei fairen 7 Euro kann man generell nicht meckern.

Allerdings gibt es doch einen kleinen Kritikpunkt. Ich mag es überhaupt nicht, wenn auf dem Tisch schon gemahlener Pfeffer und Salz im Streuer steht. Das ist nicht mehr als Niespulver und hat keinen Geschmack. Bitte liebe Gastronomen: Schafft Euch doch einfach Salz- und Pfeffermühlen an!

Aber alles in allem.... eine Empfehlung und ich komm bestimmt wieder!

Ein Tag in Lüneburg

Ich wollte ja schon vor Wochen mal einen Besuch in Lüneburg machen, allerdings hatte mir eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gestern am Feiertag bei allerschönstem Wetter war es dann soweit. Mit dem Metronom ist Lüneburg nur eine halbe Stunde von Hamburg entfernt und dank meiner Proficard vom HVV am Wochenende und Feiertags kostenlos zu erreichen.

Mit Warnungen guten Tipps ausgestattet, dass feste Schuhe in Lüneburg aufgrund des Kopfsteinplasters nötig seien, gings dann mit offenen Sandalen los.
Mein Eindruck: ein wunderschönes Städtchen mit unzählichen Spielhallen, allein 5 sind mir aufgefallen.
Aber schaut euch mal selbst die tolle Innenstadt an:



Es lohnt ein Besuch... fahrt mal hin aber zieht feste Schuhe an!